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von cmv-sportmedia
ADAC Formel Masters 2014
Sachsenring

Hohenstein-Ernstthal, 21.09.2014: Giorgio Maggi hat beim ADAC Formel Masters Rennen auf dem Sachsenring sein bisher bestes Ergebnis eingefahren. Im verregneten dritten Lauf erreichte der jüngste Teilnehmer der Serie einen tollen sechsten Rang, nachdem er bereits im zweiten Rennen mit der…

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ADAC Formel Masters 2014
Sachsenring

Hohenstein-Ernstthal, 21.09.2014: Der vorletzte Saisonlauf zum ADAC Formel Masters auf dem Sachsenring wurde von widrigen Witterungsbedingungen überschattet. Zwei von drei der angesetzten Rennen im Rahmen des populären ADAC GT Masters mussten aufgrund von Starkregen hinter dem Safetycar gestartet werden.

ADAC…

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Hohenstein-Ernstthal, 21.09.2014: „We are the champions!“ – brüllte Teamchef Hannes Neuhauser bei der Zieldurchfahrt über Funk an seinen Piloten Mikkel Jensen, der mit einem Sieg im zweiten Rennen auf dem Sachsenring vorzeitig die Meisterschaft für sich entschied.

Jensen ließ bereits…

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Indy Dontje

Hohenstein-Ernstthal, 21.09.2014: Formel 3-Rookie Indy Dontje hat beim vorletzten ATS Formel 3 Cup Saisonlauf auf dem Sachsenring seine Tabellenführung in der Rookiewertung erfolgreich verteidigt, gleichzeitig aber auch etwas Vorsprung zu seinen Verfolgern eingebüßt. Die Titelentscheidung wird somit beim mit Spannung…

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ADAC Formel Masters 2014
Sachsenring

Hohenstein-Ernstthal, 21.09.2014: Formelsport-Neueinsteiger David Kolkmann ist trotz teilweise widrigsten Bedingungen und einer schwierigen Ausgangsposition nach einem technischen Fehler im Zeittraining denkbar knapp an seiner bisher besten Performance im ADAC Formel Masters vorbeigeschrammt.

Beim Heimspiel seines JBR-Teams auf dem 3,645km langen…

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Markus Pommer

Hohenstein-Ernstthal, 21.09.2014: Riesiger Jubel, Sektdusche und Freudentränen – Markus Pommer hat auf dem Sachsenring mit dem vorzeitigen Titelgewinn im ATS Formel 3 Cup den größten Triumph in seiner bisherigen Motorsport-Karriere eingefahren.

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20. September 2014

Straubing, 14.09.2014: Marius Zug hat beim SAKC-Saisonfinale in Straubing seinen Vizetitel in der Bambiniklasse aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigt. Zwei zweite Plätze auf dem neu gestalteten Kurs des KC Straubings reichten dem Elfjährigen für einen neuerlichen Triumph in der populären Regionalserie des ADAC.

Zug durfte sich gleichzeitig auch über einen tollen dritten Gesamtrang in der German VEGA Trophy freuen. Aufgrund einer Terminüberschneidung mit dem SAKC musste er in diesem Championat zwar beim Finale aussetzen, schaffte mit sehr guten Resultaten in den bisherigen Veranstaltungen aber trotzdem eine Platzierung in den Top-3.

Für Marius Zug stehen in diesem Jahr nur mehr lediglich zwei Bambini-Rennen auf dem Programm. Für nächstes Jahr ist dann bereits der Aufstieg in die deutlich leistungsstärkere Juniorenklasse geplant.

Teamchef und Talentscout Robin Landgraf (RL Competition) erklärt:
„Marius dürfte rein alterstechnisch weitere zwei Jahre im Bambinikart Rennen fahren. Training und Rennveranstaltungen im Juniorenkart sind jedoch deutlich anspruchsvoller und wir sind überzeugt, dass diese Herausforderung für die weitere Karriere ein Schritt ist, den wir bereits jetzt gehen sollten. Marius hat mit seinen Ergebnissen im Bambinisport gezeigt, dass er über die nötige Reife für einen Aufstieg zu den Junioren verfügt und wir werden in den Wintermonaten entsprechend trainieren, um bereits im Premierenjahr vernünftige Ergebnisse einzufahren.“

Große Freude herrschte auch bei Lilly Zug, die in ihrem Premierenjahr in der Bambini-light Klasse den ersten Platz in der VEGA Trophy und ebenfalls die zweite Position im SAKC Gesamtklassement belegte.


 


17. September 2014

Straubing, 14.09.2014: Ein technischer Defekt im verregneten Zeittraining beim SAKC-Finale in Straubing brachte eine extrem schwierige Ausgangsposition für Michelle Halder. Die bereits in Liedolsheim vorzeitig zum Champion gekürte X30 Juniorenpilotin betrieb in den Rennen auf der neu gestalteten Bahn des KC Straubings erfolgreich Schadensbegrenzung und feierte mit den Positionen sechs bzw. vier ein versöhnliches Ende ihres Straubing-Wochenendes.

Im wichtigen Zeittraining kam die 15-Jährige lediglich eine halbe Runde weit und rollte dann aufgrund eines technischen Defektes ohne Antrieb vorzeitig aus.

Aus der allerletzten Startposition ging es ins erste Rennen, doch in den 18 Runden des vorletzten Saisonlaufes gelang Halder eine beeindruckende Verbesserung bis auf den sechsten Rang.

Im zweiten Rennen fuhr Michelle Halder die schnellste Rennrunde und verfehlte mit der vierten Position das Siegerpodium nur knapp.

„Nachdem uns mit acht Siegen in dieser SAKC Saison bereits vorzeitig der Titelgewinn gelang, wäre ich hier in Straubing natürlich ebenfalls gerne aufs Podium gefahren. Die Technik hat dies verhindert, doch überwiegt natürlich die Freude über den Meistertitel und die Hoffnung auf ein gutes Abschneiden bei den nun noch anstehenden Rennen zum ADAC Kart Masters in Wackersdorf und dem ADAC Bundesendlauf in Templin.“

Am 27./28. September findet im oberpfälzischen Wackersdorf das Saisonfinale zum ADAC Kart Masters statt. Michelle Halder liegt an der Tabellenspitze in der X30 Juniorenklasse und gilt auch in der populärsten deutschen Kartserie als hochkarätige Anwärterin auf den Meistertitel.


 


16. September 2014

Kerpen, 14.09.2014: Pole Position im Zeittraining, Doppelsieg in den Vorläufen, 1x Erster und 1x Zweiter in den Finalläufen – lautet die beeindruckende Bilanz für David Beckmann beim vorletzten Saisonlauf zur Deutschen Junioren Kart Meisterschaft in Kerpen. Der ADAC Stiftung Sport Förderpilot katapultierte sich mit einem fast perfekten Wochenende auf dem Erftlandring auf die zweite Position in der Meisterschaft und könnte Anfang Oktober im belgischen Genk als möglicher DJKM-Champion den bisher größten Triumph in seiner bisherigen Motorsport-Karriere feiern.

Das ranghöchste deutsche Junioren Kartsport-Prädikat gastierte bei nahezu idealen Bedingungen auf dem 1107m langen Erflandring in Kerpen-Manheim. David Beckmann verpasste im Qualifying mit einer Zeit von 44.034s eine „magische“ 43er Zeit nur denkbar knapp, sicherte sich aber für die beiden anstehenden Vorläufe den Start aus der Pole Position.

Trotz international starker Konkurrenz ging Beckmann in beiden Rennen als Sieger hervor und stand somit auch am Rennsonntag auf dem ersten Startplatz.

Vor toller Zuschauerkulisse auf der wohl bekanntesten Kartbahn Europas war der erste Finallauf eine klare Angelegenheit für den EM-Fünften. Beckmann setzte sich deutlich von seinen Verfolgern ab und ging nach 18 Runden mit einem Vorsprung von mehr als drei Sekunden als sicherer Sieger über die Ziellinie.

Das zweite Finale gestaltete sich nach einem unfairen Schubser eines Konkurrenten deutlich schwieriger. Beckmann gewann zwar den Start fiel nach einer unverschuldeten Berührung jedoch bis auf den siebten Platz zurück. Voll konzentriert und mit neuerlich fahrerischer Dominanz kämpfte sich der junge Westfale bis zum Rennende bis auf die zweite Position nach vorne. Ein finaler Angriff auf den Führenden scheiterte quasi im Fotofinish lediglich um 82 Tausendstelsekunden.

„Kerpen war ein nahezu perfektes Wochenende und wir haben einen Doppelsieg nur denkbar knapp verfehlt. Für das Finale in Genk ist nach dem Gewinn der Vizemeisterschaft im Vorjahr natürlich der Titelgewinn das erklärte Ziel. Ich werde mich konzentriert vorbereiten und kann die Rennen auf meiner Lieblingsbahn kaum mehr erwarten“, gab sich der mit knappem Rückstand in der Tabelle derzeit Zweitplatzierte kämpferisch für das von 03. – 05. Oktober im belgischen Genk stattfindende Saisonfinale.

Bereits am kommenden Wochenende gilt Beckmann als einer der großen Favoriten beim Kartsport-Highlight des Jahres. Im französischen Essay finden von 18.-21. September die Rennen zur CIK-FIA Kartsport-Weltmeisterschaft statt.


 


15. September 2014

Das Saisonfinale zur VEGA Trophy im oberpfälzischen Wackersdorf war überschattet von teilweise sintflutartigen Regenschauern. Kartsport-Youngster Dodo Ghattas fuhr im ersten Finale auf einen guten vierten Rang, rutschte im zweiten Lauf dann aber vorzeitig neben die Strecke.

“Wackersdorf ist die wohl modernste Kart-Anlage, die wir derzeit in Deutschland haben und der Streckenverlauf ist sehr anspruchsvoll”, informierte Ghattas bereits im Vorfeld der vierten und somit letzten Saisonveranstaltung zur German VEGA Trophy. “Ich freue mich auf die Rennen und hoffe auf ein gutes Ergebnis.”

Im Zeittraining belegte der ADAC Stiftung Sport Förderpilot den sechsten Rang in der stark besetzten Juniorenklasse und stand somit in der dritten Startreihe für das erste Finale.

In einem spannenden Rennverlauf ging es um zwei Positionen nach vorne und für das zweite Rennen war das Podium trotz schwierigster Bedingungen ein realistisches Ziel.

Dieses musste Ghattas jedoch vorzeitig begraben, als er nach einem Ausrutscher drei Runden vor Schluß hart in die Reifenstapel einschlug.

Mit dem Saisonfinale im ADAC Kart Masters, dem prestigeträchtigen Graf Berghe von Trips Memorial und dem DMV Goldpokal stehen für Dodo Ghattas nun noch drei hochkarätige Kartsport-Veranstaltungen im diesjährigen Kalender.


 


10. September 2014

Oschersleben, 07.09.2014: Michelle Halder hat nach dem vorletzten Rennwochenende zum ADAC Kart Masters weiterhin alle Trümpfe zum Titelgewinn in der X30 Juniorenklasse in der Hand. Die 15-Jährige verpasste mit einem fünften Rang in der Tageswertung zwar einen weiteren Laufsieg, liegt mit insgesamt 115 Punkten aber nach wie vor an der Tabellenspitze in der Meisterschaft.

Sage und schreibe 202 Teilnehmer waren am vergangenen Wochenende in die Magdeburger Börde gereist, um beim insgesamt vierten Lauf zum ADAC Kart Masters noch einmal ordentlich Punkte für die Meisterschaft zu sammeln.

Halder war im Frühjahr mit Laufsiegen sowohl in Hahn und Ampfing perfekt in die Saison gestartet, erlebte aber zur Saisonhalbzeit in Kerpen ein Wochenende zum Vergessen.

Für das vorletzte Event in Oschersleben war man gut vorbereitet, blieb mit der 14. Position im Zeittraining aller Teilnehmer vorerst jedoch etwas hinter den Erwartungen.

Die talentierte Rennsport-Amazone verbesserte sich in den Vorläufen bis auf die zehnte Position und startete somit aus der fünften Startreihe ins sonntägliche erste Finale.

Halder machte auch hier wieder Positionen gut und sammelte auf der siebten Position neun Punkte für die Meisterschaft.

Ein toller vierter Platz folgte im zweiten Finale und in Addition beider Ergebnisse stand schließlich der fünfte Gesamtrang in der Tageswertung auf den Ergebnislisten.

„Die Meisterschaft bleibt spannend bis zum Schluß und ich freue mich bereits sehr auf das Saisonfinale Ende September in Wackersdorf“, informierte Michelle Halder vor der Abreise. „Da ich die Tabelle bereits seit dem ersten Rennen anführe, wäre es natürlich sehr schön, auch am Saisonende ganz oben zu stehen. Mein Team, mein Mechaniker Milan, meine Familie und natürlich ich werden alles versuchen, um den Titel ins heimische Messkirch zu holen.“

Das ADAC Kart Masters Finale findet von 26. – 28. September im oberpfälzischen Wackersdorf statt.


 



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18. September 2014

Die Fahrer Kevin Kratz, Shun Iwamitsu, Konstantin Holzke und Timo Hochwind starteten für das RL-Competition Team in Wackersdorf und beeindruckten allesamt mit TOP Ergebnissen.

In der X30 Senior Klasse war es abermals Kevin Kratz der im Zeittraining diesmal die Konkurrenz deklassierte. Mit dreizehntel Vorsprung vor dem Zweitplatzierten sicherte er sich die begehrte Pole Position. Dann kam der Regen und die Karten wurden neu gemischt. Kevin kam wie schon in Oschersleben auch mit diesen Bedingungen zurecht und fuhr auf die Plätze 4 und 3 und sicherte sich damit noch den 5. Gesamtrang ganz knapp hinter dem Viertplatzierten und das obwohl Kevin die Meisterschaft nur sporadisch gefahren war und er an der Veranstaltung in Ampfing gar nicht teilnahm.

In der X30 Junior Klasse glänzten diesmal zwei Fahrer. Konstantin Holzke, der sein erstes Rennen in dieser Klasse bestritt, wurde auf Anhieb in Lauf eins unglaublicher Sechster. Timo Hochwind hatte einige Ausrutscher in Rennen eins und wurde dennoch Achter. Im Finale zeigte Timo dann seine volle Leistungsfähigkeit und wurde toller Vierter! Auch er sicherte sich mit Platz sechs ein beachtliches Meisterschaftsergebnis.

In der Bambini Klasse konnten Marius und Lilly Zug nicht starten, da sie beide in Straubing zum ADAC mussten. Marius sicherte sich trotz seiner Abwesenheit aufgrund seiner tollen Jahresperformance Platz 3 in der Meisterschaft. Seine Schwester Lilly wurde in Abwesenheit zur Meisterin der Bambini light gekürt.

Robin Landgraf: „ Wir durften in Wackersdorf abermals tolle Rennen erleben. Mein Dank gilt Annelie Weichert für dieses professionelle Umfeld. Meine Piloten waren dieses Wochenende allesamt toll unterwegs. Kevin hätte im Trockenen wahrscheinlich gewonnen, aber es war halt nicht trocken. Ich bin auch mit den Meisterschaftsergebnissen meiner Piloten überglücklich, die in allen Klassen unter den ersten sechs platziert sind. Das ist ein guter Lohn für unsere harte Arbeit über das ganze Jahr hinweg!“

www.rl-competition.com

 


 


18. September 2014

Die RL-Bambinis Marius Zug und Lilly Zug sind nach Straubing gereist um dort Ihre Meisterschaftsambitionen zu wahren oder Ihre Positionen zu verbessern. Marius reiste als Gesamtdritter nach Straubing, da er zu Saisonbeginn einige Patzer und in Ampfing zwei Totalausfälle hinnehmen musste. In Straubing wurde er dann zweimal Zweiter und belegte damit final noch Platz zwei in der hart umkämpften SAKC Meisterschaft, in der unter den ersten drei zwei Piloten zu finden sind, die auch in der ADAC Kart Masters Wertung noch um den Titel fahren.

Seine jüngere Schwester Lilly wurde ebenfalls zweimal Zweite und belegte damit, wie Ihr Bruder, Platz zwei in der Bambini light Meisterschaft.

In der X30 Junior Klasse startete Valentin Wiesender, der ebenfalls mit Platz drei das Podium erklimmen durfte und sich in der Meisterschaft auch auf Platz drei platzierte.

Robin Landgraf: „ Marius und Lilly haben Ihre Saison ebenso toll wie souverän beendet. Die beiden Vizetitel sind dieses Jahr sehr viel wert. Valentin hat sich dieses Jahr toll entwickelt und seine zu Beginn ambitioniert scheinenden Ziele voll erfüllt. Ich bin stolz auf die drei jüngsten im Team, die eine super Saison hinter sich haben“

www.rl-competition.com

 


 


11. September 2014

Der vierte Lauf des ADAC Kart Masters fand vergangenes Wochenende in Oschersleben statt. Das RL-Competition Team stellte fünf Piloten und durfte zwei Podiumsplatzierungen feiern!

In der X30 Senior Klasse waren es mit Emil Sawan Montag und Kevin Kratz gleich zwei Piloten des bayrischen Teams die für Aufsehen sorgten. Im Zeittraining blieben beide mit den Plätzen 8 und 9 noch etwas hinter den Erwartungen. Nach den Heats sah die Situation mit den Plätzen 6 und 7 schon etwas besser aus und für die Finals hatten beide den Sieg im Visier.

Der Start zum ersten Rennen, der unter extrem schwierigen regnerischen Bedingungen stattfand, war äußerst chaotisch und beide RL-Piloten berührten sich direkt in der ersten Kurve und flogen mit einigen anderen Piloten ins aus. Emil wurde bis auf den letzten Platz zurück gereicht, Kevin erwischte es etwas glücklicher und er kam auf Platz 15 zurück aus der ersten Runde.

Nachdem sich die Lage etwas beruhigt hatte, starteten beide Piloten dann eine gleichsam furiose Aufholjagd quer durch das Feld. Kevin fuhr bis auf den zweiten Platz nach vorne und Emil schaffte sogar 22 Positionsverbesserungen bis auf Platz 9.

Der zweite Lauf startete dann erneut mit einem Schreckensmoment. Kevin fiel aufgrund seiner Startposition auf der Außenbahn auf Platz 4 zurück und Emil musste nach einem Unfall das Rennen direkt ganz aufgeben. Nach etwas Gerangel überholte Kevin den bis dato Dritten und versuchte nun die weiteren beiden Plätze gut zu machen. Der Zweitplatzierte fuhr allerdings mehrere Runden so massiv Kampflinie, dass Kevin nach seinem Überholmanöver keine Chance mehr hatte den Führenden noch einzuholen. Dennoch waren er und das gesamte Team überglücklich mit seinem zweiten Podiumsplatz an diesem Wochenende.

In der X30 Junior Klasse startete diesmal nur Timo Hochwind. Nach einem etwas unglücklichen Zeittraining in dem Timo 15 wurde, folgten zwei eigentlich gute Heats. Im ersten Vorlauf war Timo aussichtsreich positioniert, ehe er die Kette verlor und aufgeben musste. Den zweiten Vorlauf beendete er dann als Achter. Er wurde allerdings mit einer 3 Sekunden Zeitstrafe belegt, die ihn auf Platz 11 zurück warf. Startplatz 25 war nicht die beste Ausgangsposition für Timo, doch in einem tollen ersten Rennen begeisterte er seinen Teamchef mit einer Aufholjagd bis auf Platz 10. Der zweite Lauf sollte daraufhin noch besser werden, jedoch büßte Timo direkt am Start schon etliche Plätze ein und beendete das Rennen dann auf einem enttäuschenden 21. Rang.

Marius Zug erlebte in der Bambini Klasse ein ereignisloses Wochenende. Nach Platz 9 im Zeittraining wurde Marius in den Heats 9. und 14. Für den Finallauf bedeutete dies Startplatz 15. Die beiden Rennen beendete Marius dann auf den Plätzen 16 und 14.

Robin Landgraf: „ Wir haben ein ereignisreiches Wochenende erlebt und zwei Podestplätze errungen. Bei den Bambinis sind wir hinter den Erwartungen zurück geblieben. Timo hat bei den X30 Junioren mit seinem ersten Top10 Ergebnis endlich wieder einen Aufwärtstrend gezeigt. Kevins Leistung war phänomenal und Emil hat einfach nur das letzte Quäntchen Glück gefehlt, sonst hätten wir beide Piloten sicher auf dem Podium gehabt.“

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06. August 2014

Das ADAC Kart Masters hielt seinen dritten Lauf des Jahres 2014 in Kerpen ab und das RL-Competition Team reiste mit 6 Piloten zu der Veranstaltung. Am stärksten besetzt war die X30 Senior Klasse in der auch gleich drei RL-Piloten vertreten waren; Kevin Kratz, Emil Sawan Montag und Shun Iwamitsu. Für Kevin und Shun war es ein Wochenende zum Vergessen. Kevin ging nach Platz drei im WarmUp optimistisch in sein Zeittraining, musste sein Kart dann jedoch bereits kurz nach der Ausfahrt ohne eine gezeitete Runde mit einem Defekt an der Vergaserwelle abstellen. Der letzte Platz bedeutete jeweils eine Aufholjagd in den Heats und bangen um den Finaleinzug. Mit einer souveränen Leistung fuhr Kevin auf Platz 15 und 16 nach vorne. Dies bedeutete Platz 22 nach den Heats. Im ersten Lauf zeigte Kevin dann eine ähnlich starke Leistung und fuhr bis auf Platz 12 nach vorne. Im zweiten Lauf sollte dies eigentlich eine gute Ausgangsposition sein, jedoch wurde Kevin direkt nach dem Start in einen Unfall verwickelt und damit um alle Chancen beraubt.

Shun war mit Platz 10 im Zeittraining noch ganz gut unterwegs, doch dann verließ auch ihn das Glück. Nach einem Ausfall im zweiten Heat musste er von Platz 24 ins Rennen gehen. Ähnlich wie Kevin kämpfte er sich in Rennen eins weit nach vorne und belegte final Rang 13. Im zweiten Lauf wurde er dann ebenfalls Opfer der Startkarambolage und musste sein Kart direkt in Kurve eins abstellen.

Am besten lief es in Kerpen für den jungen Berliner Emil Sawan Montag. Nach einem tollen 5. Platz in der Qualifikation belegte er nach den Heats Platz vier. Im ersten Rennen fuhr Emil dann lange auf Platz eins, ehe er diese Platzierung im letzten Renndrittel abgeben musste. Der zweite Lauf war ebenso spannend: Emil kämpfte in einem dominierenden Führungstrio um den Sieg und belegte final erneut Platz zwei.

Marius Zug und Konstantin Holzke waren in der Bambini Klasse am Start und vertraten das Team mehr als gut. Marius war gewohnt schnell unterwegs und sicherte sich Platz 2 in seiner Zeittrainingsgruppe. Konstantin kämpfte mit Übergewicht und mangelnder Erfahrung auf dem Erftlandring, den er zuvor noch nie befahren hatte. Nach den Heats landeten die beiden jüngsten auf den Plätzen 15 und 25. Beide wussten jedoch um Ihren Speed und starteten in Rennen eins eine tolle Aufholjagd. Marius verbesserte sich bis auf Platz 10 und Konstantin auf Platz 16. Im zweiten Lauf wurde Marius dann toller achter und Konstantin fünfzehnter.

In der X30 Junior Klasse war es Timo Hochwind der für RL-Competition startete; dies jedoch ohne viel Erfolg. Timo erlebte ein rabenschwarzes Wochenende und musste mit den Plätzen 25 und 22 enttäuscht nach Hause fahren.

Robin Landgraf: „ Ich bin super stolz auf Emil! Er hat den Sieg nur knapp verpasst. Die anderen Senioren waren ähnlich schnell, aber dafür leider sehr glücklos. Bei den Bambinis hat der Speed mal wieder voll gestimmt. Die schnellste Rennrunde von Marius, der über drei Zehntel schneller war wie der Laufsieger, hat dies erneut eindrucksvoll belegt. Alles in allem fahren wir nicht unzufrieden nach Hause, auch wenn wir das eine oder andere noch besser machen müssen.“

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31. Juli 2014

Das Team von Robin Landgraf war zu dem vorletzten SAKC Rennen nach Liedolsheim gereist und kam mit etlichen Trophäen wieder nach Hause.

Erfolgreichste Teilnehmerin war die junge Lilly Zug die Ihren Prämierensieg einfuhr. Die erst acht Jahre alte Bambini Fahrerin überzeugte durch eine tolle Leistung belegt nach den Plätzen eins und zwei in den Rennen den ersten Gesamtrang in der Tageswertung. Ihr Bruder Marius war ebenfalls toll unterwegs. Nach Platz zwei in der Qualifikation belegte er auch jeweils den zweiten Platz in den Wertungsläufen sowie der Tageswertung.

In der X30 Junior Klasse belegte Valentin Wiesender Platz drei in der Qualifikation wurde dann allerdings in den Rennen in etliche Rangeleien und Kollisionen verwickelt sodass er das Liedolsheim Rennen als Streichergebnis abhaken muss.

Die Fahrer der X30 Senior Klasse machten es da um einiges besser. Maximilian Schöber belegte zweimal den dritten Platz und sicherte sich damit auch in der Tageswertung eine hervorragende Podestplatzierung. Maximilian Engelmann hatte im ersten Rennen auf aussichtsreicher Position leider das Pech auf dem Dreck eines vor ihm rausgeflogenen Konkurrenten von der Bahn zu rutschen, im zweiten Lauf zeigte er dann jedoch eine tolle Aufholjagd und fuhr von der letzten Position bis auf Rang sechs nach vorne.

Emil Sawan Montag startete beim NAKC Rennen in Oschersleben und dominierte dort das Event mit einem Dreifachsieg!

Robin Landgraf: „ In Liedolsheim waren wir mal wieder super unterwegs, Lilly hat endlich Ihren ersten Sieg eingefahren und ihr Bruder war abermals in der Spitzengruppe im Kampf um den Sieg.

Besonders hat mich auch das Ergebnis von Emil gefreut der bei einem starken Feld in Oschersleben die Veranstaltung nach Belieben dominiert hat.

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15. September 2014

Auf dem Erftlandring in Kerpen fanden am vergangenen Wochenende (13.-14.09.2014) die Wertungsläufe sieben und acht der Deutschen Kart Meisterschaft statt. 118 Teilnehmer traten in den drei DMSB-Prädikaten gegeneinander an und sorgten mit sechs Siegern für viel Abwechslung. Die Meisterschaften sind weiterhin offen.

Auch bei der vierten Veranstaltung der Deutschen Kart Meisterschaft war das Interesse der Teilnehmer groß. Mit 118 Fahrerinnen und Fahrern waren die drei Prädikatsserien des Deutschen Motor Sport Bund (DMSB) gut gefüllt und versprachen viel Spannung. Über 1.000 Zuschauer verfolgten am Sonntag die Rennen der höchsten deutschen Kart Rennserie.

Dabei stellte diesmal der 1.107 Meter lange Erftlandring eine große Herausforderung dar. Im Frühjahr 1980 wurde die Strecke eröffnet und gehört zu den traditionsreichsten in Deutschland. Schon zahlreiche erfolgreiche Motorsportkarrieren wurden auf dem Kurs geboren. Mit einigen Schlüsselstellen gilt es in Kerpen die passende Linie zu finden, um am Ende ganz vorne zu landen. Am besten meisterten Jorrit Pex, Simo Puhakka (beide DSKM), David Beckmann, Mick Junior (beide DJKM), Jehan Daruvala und Sasakorn Chaimongkol (beide DKM) diese Aufgabe. Die Sechs teilten sich am Sonntagabend die Siege und standen ganz oben auf dem Siegerpodium.

DSKM: Jorrit Pex und Simo Puhakka feiern ersten Saisonsieg

Mit 48 Teilnehmern war die Deutsche Schaltkart Meisterschaft auch in Kerpen die stärkste Macht und bot spannende Rennen. Schon im Zeittraining kam es zu einer ersten Überraschung, mit einer Zeit von 41,957 Sekunden setzte Marijn Kremers (AVG Racing Team) einen neuen Bahnrekord und war darüber äußerst erfreut: „Es macht mich stolz den neuen Rekord gesetzt zu haben, so etwas gelingt einem nur sehr selten. Ich mag die Strecke und war schon immer schnell hier. Im Qualifying lief einfach alles perfekt.“ Auch in den späteren Heats fand sich der Birel-Pilot an der Spitze des hochkarätigen Feldes wieder und verteidigte mit zwei Siegen seine Spitzenposition. Neben ihm nahm Dreifachchampion Jorrit Pex (CRG Holland) Platz. Nach dem Zeittraining nur Achter, verliefen die Heats deutlich besser. „Ich habe einmal gewonnen und war einmal Zweiter, das ist eine tolle Ausbeute und stimmt mich für morgen zuversichtlich“, strahlte Pex am Abend.

Für Polesetter Marijn Kremers startete das erste Finale mit einem kleinen Rückschlag. Direkt nach dem Start wurde er umgedreht und musste dem Feld hinterher eilen. An der Spitze kontrolliere indessen Jorrit Pex das Geschehen und fuhr mit einer souveränen Fahrt seinem ersten Sieg in dieser Saison entgegen. „Ich freue mich riesig über meinen Erfolg. Durch Rick Dreezens Ausfall wird es nun auch in der Meisterschaft spannend“, zeigte sich Pex positiv gestimmt. Auf dem zweiten Platz sah es nach einem Erfolg für den Deutschen Maik Siebecke (SRP Racing Team) aus, doch in der achten Runde rutschte er leicht ins Aus und fiel weit zurück. Um Platz zwei gab es nun bis zum Rennende einen engen Kampf, welcher der Ire John Norris (Mach1 Motorsport) vor Davide Foré (DTK Racing Team Poland) für sich entschied. Ebenso holte sich Simo Puhakka (AVG Racing Team) im Endspurt Rang vier vor Finn Kooijmann (CRG Holland). Als bester Deutscher wurde Tom Lorkowski (Maxim Recycling Racing Sports) vor Menno Paauwe, Guust Specken (P.D.B. Racing Team), Tim Berndt und Pawel Myszkier (Myszkier Auto Sport Racing Team) auf Platz sechs abgewinkt.

Im zweiten Rennen entschied erneut Jorrit Pex (CRG Holland) den Start für sich, musste aber schon kurze Zeit später das Feld für den Finnen Simo Puhakka (AVG Racing Team) räumen. Mit neuen Reifen hatte der Birel-Pilot das schnellere Kart und löste sich Runde um Runde von seinen Verfolgern. Dabei profitierte er auch von den Kämpfen seiner Gegner – gleich fünf Fahrer duellierten sich um die verbleibenden Ränge auf dem Siegerpodium. Mit dem Fallen der Zielflagge setzte sich Auftaktsieger Jorrit Pex als Zweiter gegen Marijn Kremers durch. Der Niederländer kämpfte sich von Rang zwölf bis in die Top-Drei nach vorne. John Norris folgte eigentlich als Vierter, doch eine spätere Zehnsekundenstrafe warf ihn auf Position zwölf zurück. Neuer Vierter wurde Finn Kooijmann (CRG Holland) vor Guust Specken, Dylan Davies und dem Gesamtführenden Rick Dreezen (CRG Holland). Trotz der verlorenen Punkte freut sich Dreezen auf das Finale in Genk: „Jorrit und ich kennen uns schon seit dem wir Bambini waren. Es macht großen Spaß mit ihm zu fahren, wir sind wie eine kleine Familie. Genk wird ein tolles Wochenende.“ Hinter dem Belgier komplettierten Verdi Geurts (Solgat Motorsport), Menno Paauwe und Pawel Myszkier die Top-Ten. Bester Deutscher war diesmal Marcel Jeleniowski (ACR) auf dem elften Rang.

In der Meisterschaft wird es nun noch einmal spannend. Durch den Ausfall von Rick Dreezen und die Siege seiner Verfolger Jorrit Pex und Simo Puhakka trennen die ersten drei Fahrer nur vier Punkte.

Meisterschaftsstand DSKM nach acht von zehn Läufen:
1. Rick Dreezen (107 Punkte)
2.Jorrit Pex (107 Punkte)
3. Simo Puhakka (103 Punkte)
4. John Norris (88 Punkte)
5. Guust Specken (75 Punkte)

DJKM: Siege für David Beckmann und Mick Junior

Die DJKM-Saison 2014 ist spannender denn je. Schon im Zeittraining hingen die Nachwuchspiloten eng zusammen. Angeführt wurde das Feld durch David Beckmann, mit seiner dritten Pole-Position hatte der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport eine perfekte Ausgangslage und wusste diese zu nutzen. In zwei spannenden Vorläufen holte er den Sieg und verteidigte damit seine Spitzenposition. „Auch wenn ich jeweils einen kleinen Vorsprung hatte, waren die Rennen nicht einfach. Vor allem im zweiten Durchgang musste ich taktisch fahren“, erklärte Beckmann am Abend. Direkt hinter ihm folgten mit Mick Junior (KSM Racing Team) und Lirim Zendeli (KSM Racing Team) zwei weitere Deutsche, die große Siegeschancen hatten.

Nach seiner guten Vorstellung am Samstag, war der Hagener David Beckmann auch im ersten Finale nicht zu stoppen. Mit einem perfekten Start verteidigte er seine Spitzenposition und fuhr im Verlauf der 19 Rennrunden einem ungefährdeten Sieg entgegen. „Ich freue mich sehr über meinen Sieg. Die Meisterschaft bleibt weiterhin spannend und ich schiele nun auf einen Doppelsieg“, strahlte der Youngster im Interview. Ein ruhiges Rennen hatte auch der zweite Mick Junior: Mit über drei Sekunden Rückstand sah er das Ziel als Zweiter. Etwas Spannung herrschte hingegen im Kampf um Rang drei. Maximilian Fewtrell (Ricky Flynn Motorsport) und Max Hesse (Solgat Motorsport) lieferten sich einen schönen Kampf, bei dem am Ende der Brite Fewtrell die Oberhand behielt. Als Fünfter komplettierte Jarno Opmeer (Maddox Racing Team) die Pokalränge. Eine tolle Aufholjagd zeigte einer der Meisterschaftsfavoriten Michael Kuiper (Keijzer Racing): Der Niederländer verlor durch einen Startunfall mächtig an Boden, kam am Ende aber als Sechster ins Ziel. Siebter wurde Marcus Amstrong (Kosmic Racing DP.) vor Carrie Schreiner (Energy Germany-MD Motorsport), Juan Correra (Energy Corse) und Sun Yue Yang (Ricky Flynn Motorsport).

Unglaublich eng war das zweite Rennen der Junioren. David Beckmann gewann zwar den Start, musste aber schon nach wenigen Metern seinen Verfolgern das Feld räumen. Juan Correa und Maximilian Fewtrell führten die Meute zwischenzeitlich an. Während Fewtrell jedoch an Performance einbüßte und zurückfiel, blies David Beckmann zur Attacke. Mit wachsender Renndistanz stellte er den Anschluss zu einem Führungsduo bestehend aus Juan Correa und Mick Junior her. Zum Showdown kam es in der letzte Runde: Junior und Beckmann überholten Correa und bogen nebeneinander auf die Start-Ziel-Gerade ein. Am Ende hatte Junior einen hauchdünnen Vorsprung vor David Beckmann und Juan Correa. Als Vierter reihte sich Maximilian Fewtrell vor Marcus Amstrong (Kosmic Racing Dept.) und Sophia Floersch (Morsicani Racing s.r.l.) ein. Sensationell waren auch der Bochumer Lirim Zendeli und Enaam Ahmed (Ricky Flynn Motorsport) unterwegs. Nach einem frühen Ausfall im ersten Durchgang kämpfte sich das Duo vom Ende des Feldes bis auf einen beeindruckenden siebten und achten Platz nach vorne. Abgeschlossen wurden die ersten zehn Ränge durch Rinus van Kalmthout (Keijzer Racing) und Jarno Opmeer (Maddox Racing Team).

Meisterschaftsstand DJKM nach acht von zehn Läufen:
1. Mick Junior (123 Punkte)
2. David Beckmann (117 Punkte)
3. Maximilian Fewtrell (100 Punkte)
4. Enaam Ahmed (88 Punkte)
5. Juan Correa (87 Punkte)

DKM: Jehan Daruvala holt volle Punkte

Mit einem Paukenschlag startet das Rennwochenende der Deutschen Kart Meisterschaft. Tom Lautenschlager (TB Motorsport Racing Team) sorgte für ein Staunen bei seinen Kontrahenten, der Zanardi-Pilot war Schnellster im Zeittraining der Königsklasse und holte sich seine erste Pole-Position in der DKM. Dass sein Resultat keine Eintagsfliege war, bewies er mit einem Sieg und einem zweiten Rang in seinen Vorläufen. „Ich konnte es gar nicht glauben bei solch einem starken Feld an der Spitze zu liegen. Im ersten Rennen war ich schon sehr aufgeregt, aber am Ende hat alles funktioniert“, erklärte der KF-Rookie glücklich. Am Abend musste er sich nur Gesamtleader Martijn van Leeuwen (Keijzer Racing) geschlagen geben. Der Junioren-Champion aus 2013 gewann beide Rennen und wurde als großer Favorit für die Finals gehandelt. „Bis jetzt schaut es sehr gut aus, ich hoffe wir führen diesen Trend morgen fort.“

Am Sonntag knüpfte Martijn van Leeuwen nahtlos an seine Leistung an und schien im ersten Finale auf einem sicheren Weg zu seinem vierten Laufsieg. Doch dabei hatte er seine Rechnung ohne Jehan Daruvala (Ricky Flynn Motorsport) gemacht. Der Brite schloss die Lücke zu dem Führenden und entfachte einen packenden Fight um den Sieg. Die Beiden wechselten mehrfach die Positionen und sorgten für großen Jubel auf den Tribünen. Als Führender bog Jehan Daruvala in die letzte Runde ein und verteidigte diese auch bis ins Ziel. „Das war eins meiner besten Rennen. Der Kampf mit Martijn war sehr fair und hat Riesenspaß gemacht“, fasste der Laufsieger zusammen und wurde durch van Leeuwen ergänzt. „Ich weiß gar nicht wie oft wir die Führung getauscht haben, auf jeden Fall war es ein verdammt langes Rennen.“ Hinter dem Führungsduo kam ein starkfahrender André Matisic (KKC Racing/PDB Germany) als Dritter ins Ziel. Vierter wurde der Brasilianer Sergio Sette Camar (Keijzer Racing) vor Sasakorn Chaimongkol (PM Racing), der in der letzten Runde noch an Manuel Valier (Forza Racing) vorbei auf Rang fünf vor fuhr. Doch eine anschließende Zeitstrafe für den Thailänder warf ihn auf Rang zwölf zurück. Hinter dem Fünften Manuel Valier folgten noch Nicolai Kjaergaard (TK Racing), Egor Stupenkov (Forza Racing), Marco Paul (Keijzer Racing), Maximilian Kurzbauer (KSM Racing Team) und Maxim Martynyuk (Energy Germany-MD Motorsport). Ein hartes Rennen erlebte Tom Lautenschlager: Durch einen Startunfall verlor er alle Chance auf eine vordere Platzierung und fiel weit zurück.

Wer dachte, dass es nach dem Fight im ersten Finale keine Steigerung mehr gibt, wurde im zweiten Durchgang eines Besseren belehrt. Die ersten 15 Runden waren an Spannung kaum zu überbieten. Acht Pilotinnen und Piloten lieferten sich einen unglaublichen Fight um den Laufsieg. Erst zu Beginn des letzten Renndrittels entspannte sich die Lage an der Spitze. Sasakorn Chaimongkol baute als Führender seine Position aus und bescherte sich und seinem Team den ersten DKM-Sieg. „Die Strecke hier in Kerpen ist nicht einfach. Zu Beginn waren wir nicht schnell genug, doch zusammen mit meinem Team haben wir den Abstand verkürzt und nun gewonnen“, strahlte er im Ziel. Wichtige Meisterschaftspunkte kassierte Jehan Daruvala als Zweiter vor Manuel Valier, Sergio Sette Camara und dem amtierenden Deutschen Meister André Matisic. Nicolai Kjaergaard, Tobias Müller (Kartshop Ampfing), Egor Stupenkov, Julia Leopold (KKC Racing/PDB Germany) und Kevin Rossel (KSB Racing Team) reihten sich auf den Rängen sechs bis zehn ein.

Einen herben Rückschlag musste Martijn van Leeuwen verkraften. Nach nur zwei Runden rollte er mit einer defekte Kette ins Aus und macht den Meisterschaftskampf nun spannend. Jehan Daruvala reist mit einem Vorsprung von zwölf Punkten zum Finale nach Genk.

Meisterschaftsstand DKM nach acht von zehn Läufen:
1. Jehan Daruvala (147 Punkte)
2. Martijn van Leeuwen (135 Punkte)
3. Egor Stupenkov (108 Punkte)
4. André Matisic (102 Punkte)
5. Manuel Valier (85 Punkte)

Nach dem spannenden Rennsonntag freut sich Serienkoordinator Stefan Wagner auf das Finale in Genk: „Die DKM ist in diesem Jahr sehr ausgeglichen. Vor dem Finale ist noch keine Entscheidung gefallen und es gibt in jeder Klasse gleich mehrere Siegesfavoriten. Das freut mich sehr und verspricht tolle Rennen in Genk. Ein großer Dank geht an den Kart-Club Kerpen-Manheim e.V., der wieder für eine hervorragende Organisation gesorgt hat.“

In drei Wochen (04.-05.10.2014) fallen die Entscheidungen in der Deutschen Kart Meisterschaft. Die höchsten Deutschen Kartsport-Prädikate sind zum Finale im belgischen Genk



18. August 2014

Nach zwei Jahren Pause meldete sich die Deutsche Kart Meisterschaft zurück in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben. 128 Fahrerinnen und Fahrer gingen bei den Wertungsläufen fünf und sechs an den Start und unterstrichen die Leistungsdichte in den höchsten deutschen Kartsport-Prädikaten. In sechs Rennen, gab es gleich sechs unterschiedliche Sieger.

Die Rückkehr der DKM nach Oschersleben war ein voller Erfolg. Beim Halbzeitrennen der drei DMSB-Prädikate DKM, DJKM und DSKM präsentierten sich die Teilnehmerfelder international stark besetzt. 128 Fahrerinnen und Fahrer aus mehr als 20 Nationen und von vier Kontinenten rollten an den Start der 1.018 Meter langen Strecke in der Magdeburger Börde.

Spannend verliefen die sechs Finalrennen am Sonntag. Die Felder hingen sehr eng zusammen und teilweise trennten 40 Fahrer weniger als eine Sekunde. Entsprechend abwechslungsreich verliefen auch die Finalrennen. Am Sonntagabend wurden Sergio Sette Camara, Martijn van Leeuwen (beide DKM), Maximilian Fewtrell, Juan Correa (beide DJKM) sowie John Norris und Fabian Federer (beide DSKM) als Sieger geehrt.

DSKM: John Norris und Fabian Federer siegen

Bei den Schaltkarts zeigte der Ire John Norris (Mach1 Motorsport) im Verlauf des Samstags eine starke Leistung. Neben der Pole-Position im Zeittraining, siegte er auch in beiden Vorläufen und hatte die beste Ausgangslage für das erste Finalrennen. Entsprechend zufrieden zeigte sich sein Teamchef Martin Hetschel im Interview: „Heute lief es für uns wirklich perfekt. Als kleiner Hersteller arbeiten wir akribisch an der Weiterentwicklung unserer Modelle und feiern damit große Erfolge.“ Hinter Norris folgte auf Position zwei der Italiener Fabian Federer (Südtirol Kart) vor dem besten Deutschen Maik Siebecke (SRP Racing Team). Für den Hannoveraner ist der Lauf in Oschersleben sein Heimrennen. „Mit zwei zweiten Plätzen stehe ich morgen auf der dritten Startposition. Beim Start werde ich versuchen mich hinter John zu setzen und am Ende zu gewinnen“, wagte der CRG-Pilot eine kleine Prognose.

Eine turbulente Anfangsphase sahen die zahlreichen Zuschauer im ersten Rennen. Der Niederländer Marijn Kremers (AVG Racing) rutschte während eines Unfalls ins Aus und verursachte dadurch eine Slow-Phase. Nach vier Runden nahm das Feld aber wieder Fahrt auf und John Norris war nicht zu stoppen. Dominant löste er sich von seinen Verfolgern und siegte zum ersten Mal in der DSKM. „Bis jetzt gibt es keinen Grund zum Klagen. Ich hoffe so geht es im zweiten Lauf weiter, jedoch habe ich dann etwas ältere Reifen als meine Gegner“, fasste Norris im Ziel zusammen. Auch hinter dem Iren waren die Positionen schnell bezogen: Fabian Federer folgte als Zweiter vor dem Finnen Simo Puhakka (AVG Racing) und Stan Pex (CRG Holland). Lange auf dem fünften Rang fuhr der frischgebackene Kart-Europameister Rick Dreezen (CRG Holland). Doch bis zum Rennende hielt er dem Druck seiner Verfolger nicht stand und musste noch Verdi Geurts (Solgat Motorsport) ziehen lassen. Bester Deutscher wurde Toni Tschentscher (Team NKS for Racing) auf der siebten Position. Eine gelungene Aufholjagd zeigte auch Jorrit Pex (CRG Holland) – nach technischen Problemen in den Heats ging der amtierende Champion nur als 15. ins Rennen und kämpfte sich bis auf Platz acht nach vorne. Komplettiert wurden die Top-Ten durch Alexander Schmitz (KSW Racing Team) und Guust Specken (P.D.B. Racing Team).

Wie schon angekündigt wurde John Norris im zweiten Rennen durch seine gebrauchten Reifen gestoppt und fiel zeitweise bis auf Position sieben zurück. An der Spitze machte sich hingegen der Südtiroler Fabian Federer breit. Er gewann den Start und wehrte die Angriffe seines finnischen Gegners Simo Puhakka (AVG Racing) ab. „Wir waren das gesamte Wochenende schnell unterwegs und haben mit dem Einsatz der neuen Reifen im zweiten Rennen die richtige Wahl getroffen.“ Zur Sache ging es bei der Vergabe um den letzten Podestplatz, teilweise lieferten sich bis zu fünf Fahrer einen heißen Kampf. Für eine kleine Sensation sorgte dabei der Deutsche Maik Siebecke. Vom 16. Rang fuhr der Pilot aus Hannover mit unglaublichen Manövern auf das Siegerpodium nach vorne. Als Vierter und Fünfter sammelten Rick Dreezen und Jorrit Pex weitere Meisterschaftspunkte. Sieger des ersten Finals John Norris reihte sich als Sechster vor DSKM-Rookie Stan Pex ein. Verdi Geurts folgte diesmal auf dem achten Rang vor Michele Di Martino (Energy Germany) und Finn Kooijmann (CRG Holland). Trotz des durchwachsenen Wochenendes baute Rick Dreezen seine Führung im Gesamtklassement aus und hat 36 Punkte Vorsprung vor einem punktgleichen Trio bestehend aus John Norris, Jorrit Pex und Simo Puhakka. Bester Deutscher ist Alexander Schmitz auf Platz fünf.

Meisterschaftsstand DSKM nach 6 von 10 Läufen:
1. Rick Dreezen (98 Punkte)
2. John Norris (62 Punkte)
3. Jorrit Pex (62 Punkte)
4. Simo Puhakka (62 Punkte)
5. Alexander Schmitz (61 Punkte)

DJKM: Premierensiege für Maximilian Fewtrell und Juan Correa

Der Hagener David Beckmann startete mit der zweiten Pole-Position in Folge in das Rennwochenende und war auch in den Vorläufen nicht zu stoppen. „Heute kam keiner an mir vorbei, ich hoffe das sieht morgen ähnlich aus. Ausruhen dürfen wir uns aber nicht, in den Finals kann viel passieren“, zeigte sich der Vizemeister des vergangenen Jahres gut gelaunt.  Direkt hinter dem Westfalen folgten der Brite Maximilian Fewtrell (Ricky Flynn Motorsport) und Mick Junior (KSM Racing Team).

Nach seiner souveränen Vorstellung am Samstag, behauptete sich David Beckmann auch während des Starts zum ersten Rennen. Doch diesmal hatte er nicht solch ein einfaches Spiel – schon in der dritten Runde musste er seinen Verfolger Maximilian Fewtrell passieren lassen. Der Brite hielt bis zum Rennende Beckmann auf Distanz und feierte seinen ersten Sieg in der Deutsche Junioren Kart Meisterschaft. Im Kampf um Rang drei duellierten sich zu Beginn Mick Junior, Enaam Ahmed (Ricky Flynn Motorsport) und Michael Kuiper (Keijzer Racing Team), doch zur Rennhalbzeit entspannte sich dieser und Enaam Ahmed sah vor Junior und Kuiper den Zielstrich als Dritter. „Das waren wichtige Punkte für die Meisterschaft, wie schon in Ampfing und Wackersdorf bin ich hier zum ersten Mal gefahren. Durch die wenigen Kurven und langen Geraden hängt das Feld sehr eng zusammen und es ist schwer zu überholen“, erklärte Ahmed im Ziel. Eine tolle Leistung zeigte auch die siebte Carrie Schreiner (Energy Germany): Bis kurz vor Rennende lag sie auf einem sechsten Rang, musste im Endspurt aber noch den US-Amerikaner Juan Correa (Energy Corse) passieren lassen. Hinter der schnellen Saarländerin folgten Julia Pankiewicz (Forza Racing), Rinus van Kalmthout (Keijzer Racing) und Max Hesse (Solgat Motorsport).

Auftaktsieger Maximilian Fewtrell gewann auch den Start in das zweite Finale und verteidigte seine Position. Doch entschieden war zu diesem Zeitpunkt noch nichts – sechs Fahrer lieferten sich packende Fights und wechselten mehrmals die Positionen. Die beste Performance zeigte letztlich der US-Amerikaner Juan Correa. Von Startplatz sechs aus ging es für ihn an die Spitze des Feldes. Über mehr als zehn Runden gab er das Tempo an der Spitze vor und überquerte den Zielstrich als Sieger. „Das ist mein erster Sieg in der DJKM. Das Kart lief perfekt und ich danke dem Team für die hervorragende Unterstützung“, strahlte der Pilot aus dem Lotus F1-Förderprogramm. Als Zweiter säumte eigentlich Enaam Ahmed den Zielstrich, doch eine Zehnsekundenstrafe warf ihn auf Position 13 zurück. Als neuer Zweiter wurde David Beckmann vor Mick Junior, Maximilian Fewtrell und Jonas Nielsen (Ricky Flynn Motorsport) geehrt. DJKM-Rookie Max Hesse folgte als Sechster vor Michael Kuiper, Jarno Opmeer (Maddox Racing Team), Sun Yue Yang (Ricky Flynn Motorsport) und Lirim Zendeli (KSM Racing Team). Der Bochumer war als Favorit in das Wochenende gestartet, schied aber im ersten Rennen nach einem Unfall aus. Vom Ende des Feldes fuhr er dann im zweiten Durchgang bis in die Top-Ten nach vorne. Spannend wird es nun auch in der Meisterschaft, nach sechs Rennen trennen die ersten fünf Fahrer nur neun Punkte.

Meisterschaftsstand DJKM nach 6 von 10 Rennen:
1. Enaam Ahmed (79 Punkte)
2. Mick Junior (78 Punkte)
3. Michael Kuiper (74 Punkte)
4. Maximilian Fewtrell (71 Punkte)
5. David Beckmann (70 Punkte)

DKM: Doppelsieg für Keijzer Racing

Kevin Rossel (KSB Racing Team) holte sich die Bestzeit im Qualifying der Deutschen Kart Meisterschaft. Doch ein Wertungsausschluss im Heat warf den Kosmic-Kart-Fahrer auf Position 18 zurück. Dort befand er sich in prominenter Gesellschaft: Auch beim Gesamtleader Martijn van Leeuwen lief nicht alles rund. Im ersten Durchgang wurde er ebenfalls aus der Wertung genommen, holte sich wie Rossel aber auch einen Laufsieg und war 19. in der Startaufstellung des ersten Rennes. Mit einem Sieg und einem zweiten Rang übernahm hingegen Egor Stupenkov (Forza Racing) die Führung und hielt im ersten Finale die Pole-Position.

Spannend war das erste Rennen: Nach anfänglichen Startschwierigkeiten führte das Kosmic-Kart-Duo Nicklas Nielsen (Kosmic Racing DPT.) und Nikita Sitnikov (Komsic Racing DPT.) das Klassement an. Von hinten stürmte jedoch der Brasilianer Sergio Sette Camara (Keijzer Racing) nach vorne. Nach dem Zeittraining auf Position 40, kämpfte er in den Heats und holte sich mit einer überragenden Fahrt den Laufsieg. „Seit 2012 starte ich in Europa, das Rennen hier ist aber meine Premiere in der DKM. Die Konkurrenz ist sehr stark, umso mehr freut mich der Sieg“, strahlte der Brasilianer im Ziel. Als Zweiter etablierte sich der Russe Nikita Sitnikov vor dem besten Stammfahrer Jehan Daruvala (Ricky Flynn Motorsport) und seinem Teamkollegen Nicklas Nielsen. Eine hervorragende Aufholjagd zeigten auch Martijn van Leeuwen und Kevin Rossel – das Duo wurde als Fünfter und Sechster abgewinkt. Egor Stupenkov rutschte hingegen gefolgt von Sasakorn Chaimongkol (PM-Racing), dem besten Deutschen André Matisic (KKC-Racing/PDB Germany) und Jessica Bäckmann (Kosmic Racing DPT.) auf Rang sieben ab.

Mit einem souveränen Sieg beendete Martijn van Leeuwen (Keijzer Racing) das Halbzeitrennen der DKM in Oschersleben. Der Niederländer erkämpfte sich nach drei Runden die Führung und war nicht mehr zu stoppen. „Das war ein arbeitsintensives Wochenende. Nach dem Ausfall im ersten Heat, bin ich nun froh doch gewonnen zu haben. Die Konkurrenz war auch diesmal sehr stark, aber es hat am Ende zum Sieg gereicht. In der Meisterschaft habe ich damit meine Führung ausgebaut“, fasste van Leeuwen zusammen. Auf den weiteren Rängen wurde es zu Rennende noch einmal interessant. Nikita Sitnikov, Kevin Rossel und Nicklas Nielsen rückten etwas zusammen. Am Klassement änderte sich aber nichts mehr, der Russe Sitnikov setzte sich im Komsic-Kart-Trio durch. Abgeschlossen wurden die Top-Fünf durch Jehan Daruvala. Der Thailänder Sasakorn Chaimongkol sah als Sechster die Zielflagge vor Jessica Bäckmann, Egor Stupenkov, André Matisic und Andreas Jochimsen (RS Motorsport). In der Meisterschaft ist weiterhin alles offen, Martijn van Leeuwen geht als Führender in die zweite Saisonhälfte. Seine engsten Verfolger sind Jehan Daruvala und Egor Stupenkov.

Meisterschaftsstand DKM nach 6 von 10 Läufen:
1. Martin van Leeuwen (115 Punkte)
2. Jehan Daruvala (97 Punkte)
3. Egor Stupenkov (88 Punkte)
4. André Matisic (70 Punkte)
5. Manuel Valier (52 Punkte)

Nach den abwechslungsreichen Rennen freute sich Serienkoordinator Stefan Wagner über das gelungene Oschersleben-Comeback der Deutschen Kart Meisterschaft: „Wir dürfen sehr zufrieden mit diesem Wochenende sein. Oschersleben hat sich gut präsentiert und die Fahrer und Teams waren begeistert. Solch spannende Rennen sieht man nicht häufig. Ein großes Lob gilt auch dem ACV, der mit seiner reibungslosen Organisation zu dem Erfolg des Wochenendes beigetragen hat. Wir dürfen uns nun auf einen spannenden Endspurt freuen, die einzelnen Felder hängen noch sehr eng zusammen.“

Schon in vier Wochen (12.-14. September) stehen die Fahrerinnen und Fahrer der DKM beim nächsten Rennen am Start. Dann sind die Prädikatsserien auf dem traditionsreichen Erftlandring in Kerpen zu Gast.

 



30. Juni 2014

Neue Sieger in der Deutschen Kart Meisterschaft

Ein Rekordteilnehmerfeld begrüßte die Deutsche Kart Meisterschaft zum zweiten Saisonrennen im Prokart Raceland Wackersdorf sponsored by Castrol Volkswagen Cup Poland. 171 Teilnehmer aus mehr als 25 Nationen starteten in den drei Prädikatsserien des Deutschen Motor Sport Bunds (DMSB). Abwechslungsreiche Rennen und neue Sieger sorgen für Spannung in der Meisterschaft.

Nach einem gelungenen Saisonauftakt in Ampfing reiste der DKM-Tross weiter in die Oberpfalz. Der 1.222 Meter lange Kurs des Prokart Raceland Wackersdorf war Schauplatz der Wertungsläufe drei und vier. Mit über 170 Teilnehmern verbuchte das höchste deutsche Kartsportprädikat einen Teilnehmerrekord. In insgesamt 19 Heats fielen am Samstag die Entscheidungen um die Finalteilnahmen.

Für zusätzliche Spannung sorgte das Wetter. Strahlender Sonnenschein bot bis zum Samstagnachmittag beste Bedingungen. Doch ab dann bestimmte Regen das Geschehen. Am Sonntag wurde die Strecke teilweise überflutet und die Fahrer mussten großes Geschick beweisen. Das beste Händchen hatten am Ende die Sieger Benjamin Lessennes (DJKM), Martijn van Leeuwen (DKM), Davide Foré und Alexander Schmitz (beide DSKM).

Serienkoordinator Stefan Wagner war nach dem Fallen der Zielflagge am Sonntagabend durchaus zufrieden und freut sich auf die weiteren Rennen nach der Sommerpause: „Dieses Wochenende hatten wir eine Mammutaufgabe zu bewältigen. 19 Heats waren für den Samstag schon sehr viel, aber alle haben ihr Bestes gegeben und für einen reibungslosen Ablauf gesorgt. Vielen Dank an den ADAC OC Würzburg e.V. für die Organisation, unseren Veranstaltungssponsor Castrol Volkswagen Cup Poland, sowie herzlichen Glückwunsch allen Siegern. In der zweiten Jahreshälfte dürfen wir uns auf viel Spannung freuen.“

DSKM: Siege für Foré und Schmitz

72 Fahrerinnen und Fahrer sorgten in der Deutschen Schaltkart Meisterschaft für ein hochkarätiges Teilnehmerfeld. Neben den starken Stammpiloten, nutzten zahlreiche Fahrer das Rennen zur Vorbereitung auf die CIK-FIA Kart Europameisterschaft, welche in zwei Wochen ebenfalls in Wackersdorf stattfindet (10-13.07.2014). Darunter waren Größen wie die mehrmaligen Kartweltmeister Davide Foré (DTK Racing Team Poland) und Jonathan Thonon (Praga Kart Racing Team), sowie der 2012er KZ2-Europameister Simas Juodvirsis (Energy Corse).

Nach dem Zeittraining und den Heats führten aber zwei Stammpiloten das Klassement an. Dreifach-Champion Jorrit Pex (CRG Holland) fuhr im Zeittraining vor seinem Landsmann Marijn Kremers (AVG Racing) und Rick Dreezen (CRG Holland) die Bestzeit. Doch die Heats hatten einiges zu bieten: Sowohl Dreezen als auch Pex mussten in aussichtsreicher Position, wegen eines technischen Defekts, einen Ausfall verzeichnen. Nutznießer war Simo Puhakka (AVG Racing Team) – mit zwei Siegen und zwei vierten Rängen übernahm er die Führung und stand im ersten Finale gemeinsam mit Davide Foré in der ersten Startreihe.

Bei starkem Regen am Sonntagmorgen übernahm Routinier Foré die Führung in der Deutschen Schaltkart Meisterschaft und gab diese im Verlauf der 21 Rennrunden nicht aus der Hand. „Auch wenn es von außen etwas verhalten aussah, war das Rennen nicht einfach für mich. Die Bedingungen waren zeitweise sehr schwierig, umso glücklicher bin ich über den Sieg“, erklärte der Italiener im Interview. Deutlich spannender war die Entscheidung um den zweiten Rang: Jan Midrla (Joka Kart Team) erwischte einen perfekten Start und verbesserte sich in der ersten Runde von Position 17 auf zwei. In der zweiten Rennhälfte hing ihm jedoch Jonathan Thonon dicht im Nacken. Der mehrfache Weltmeister aus Belgien fand aber keinen Weg vorbei und wurde Dritter. Bester Fahrer aus Deutschland war Alexander Schmitz (KSW Racing Team). Zwei Runden vor Rennende zog er an Finn Kooijman (CRG Holland) vorbei und sicherte sich damit auch volle Punkte. „Schon gestern in den Heats lief es für uns sehr gut. Leider hatten wir aber auch einen Ausfall, weshalb ich heute aus dem Mittelfeld gestartet bin“, Schmitz nach dem Rennen. Ebenfalls noch an Kooijman vorbei ging der Lette Simas Juodvirsis und landete auf Rang fünf. Siebter wurde John Norris (Mach1 Motorsport) gefolgt von Guust Specken (IRB Racing), Marijn Kremers und dem Meisterschaftsführenden Rick Dreezen.

Nach einem vierten Rang im ersten Finale, gab es im zweiten Durchgang für Alexander Schmitz kein Halten mehr. Vom Start weg übernahm der Niederrheiner die Führung und baute diese bis zum Fallen der Zielflagge aus. „Das ist ein unglaubliches Ergebnis. Wir haben endlich den richtigen Weg gefunden und konnten auf nasser und trockener Strecke überzeugen. Ein großer Dank an das gesamte Team“, freute sich Schmitz auf dem Siegerpodium. Einen tollen Endspurt legte auch Simas Juodvirsis hin. In den letzten neun Rennrunden wurde der Energy-Pilot immer schneller und verbesserte sich auf Rang zwei. Der Niederländer Guust Specken komplettierte die Top-Drei: Der Pilot aus den Niederlanden profitierte dabei durch einen Dreher von Midrla, der als Vierter vor Marijn Kremers und Rick Dreezen folgte. Der Finne Simo Puhakka reihte sich auf Platz sieben vor Finn Kooijmann, Michele Di Martino (Energy Germany) und Pawel Myszkier (Myszkier Auto Sport Racing Team) ein. Großes Pech hatte an diesem Wochenende der amtierende Champion Jorrit Pex – Technische Probleme und Unfälle sorgten für eine Nullrunde bei dem Niederländer.

Meisterschaftsstand DSKM nach 4 von 10 Läufen:

1. Rick Dreezen (75 Punkte)
2. Alexander Schmitz (50 Punkte)
3. Guust Specken (46 Punkte)
4. Marijn Kremers (46 Punkte)
5. Jorrit Pex (42 Punkte)

DJKM: Benjamin Lessennes holt Doppelsieg

Mit 55 Nachwuchspiloten verzeichnete die DJKM einen Teilnehmerrekord und wurde in vier Heatgruppen aufgeteilt. Nach dem Zeittraining bestimmte Leonardo Lorandi (Baby Race s.r.l.) das Geschehen und fuhr vor Benjamin Lessennes (VDK Racing Team) die Bestzeit. Schnellster eingeschriebener Fahrer war der Deutsche David Beckmann (Robin Beckmann) und kassierte damit zwei Extrapunkte in der Meisterschaft. Die Heats waren gespickt durch actionreiche Positionskämpfe. Die Junioren schenkten sich nichts und machten den Ausgang spannend. Am besten überstand Mick Junior (KSM Motorsport) den Rennsamstag. Mit zwei Siegen und einem dritten Platz stand er im ersten Finale auf der Pole-Position.

Doch auf regennasser Strecke gab es am Sonntag kein Halten für Benjamin Lessennes aus Belgien. In beiden Finals dominierte er das Geschehen und holte sich verdient den Doppelsieg. „Besser hätte es heute nicht laufen können. Wir haben ein super Setup gefunden und ich konnte voll attackieren“, strahlte der Kosmic-Pilot am Abend. Ein ruhiges Rennen erlebten auch Mick Junior und Thomas Preining (KSB Racing Team). Beide kamen als sicherer Zweiter und Dritter ins Ziel. Spannend war hingegen die Endphase auf den Verfolgerrängen. Aus der 20. Startposition schaffte der Niederländer Jarno Opmeer (Maddox Racing Team) den Sprung auf Rang vier und zog erst in den letzten drei Runden an Lirim Zendeli (KSM Racing Team) und Sophia Floersch (Morsicani Racing s.r.l.) vorbei. Doch spätere Zehnsekundenstrafen für Preining und Opmeer wirbelten das Klassement durcheinander. Neuer Dritter war Zendeli vor Floersch und Beckmann. Thomas Preining wurde als Sechster gewertet. Michael Kuiper (Keijzer Racing) überquerte den Zielstrich auf Platz sieben gefolgt von Bent Viscaal (CRG Holland), Jarno Opmeer und Casper Roes-Andersen (TK Racing).

Im zweiten Lauf war der Kampf um Rang zwei hinter Benjamin Lessennes deutlich enger. Mick Junior und Jarno Opmeer lieferten sich in der ersten Hälfte einen packenden Fight. Am Ende kam es jedoch zu einer Kollision und beide verloren wichtige Positionen. Junior beendete das Rennen als Vierter, Opmeer sogar nur als 13. Nach dem Vorfall war Leonardo Lorandi (Baby Race s.r.l.) neuer Zweiter und brachte diesen Platz sicher ins Ziel. Bester Deutscher und DJKM-Stammfahrer wurde Lirim Zendeli vor Mick Junior und Juan Correa (Enery Corse). Der US-Amerikaner verwies noch in der letzten Kurve den Deutschen David Beckmann auf Rang sechs. Marvin Pionke (RS Competition) feierte sein bestes DJKM-Ergebnis auf Rang sieben vor Michael Kuiper, Mike Beckhusen (KSM Racing Team) und dem Briten Enaam Ahmed (Ricky Flynn Motorsport).

Meisterschaftsstand DJKM nach 4 von 10 Läufen:

1. Enaam Ahmed (59 Punkte)
2. Michael Kuiper (54 Punkte)
3. Lirim Zendeli (50 Punkte)
4. Mick Junior (49 Punkte)
5. Max Hesse (37 Punkte)

DKM: Zwei Siege und Meisterschaftsführung für Martijn van Leeuwen

Der Niederländer Martijn van Leeuwen (Keijzer Racing) war in den Heats der DKM der erfolgreichste Pilot des Tages. Im Zeittraining musste er noch dem Briten Callum Illot (Team Zanardi) und Hannes Janker (TB Motorsport Racing Team) den Vortritt lassen. Doch in den Heats fuhr der Niederländer souverän an die Spitze und profitierte dabei auch von heftigem Gerangel zwischen seinen Kontrahenten. Ebenfalls einen Vorlaufsieg verbuchte Callum Illot: Der aktuell Führende in der Kart Europameisterschaft trat in Wackersdorf als Gaststarter an und präsentierte sich stark.

Auch auf nasser Strecke bestimmte Martijn van Leeuwen das Renngeschehen. Im ersten Finale fuhr er schnell einen komfortablen Vorsprung heraus. Doch in der zweiten Rennhälfte rückten die ersten vier eng zusammen. André Matisic (KKC Racing), Callum Illot und Lucas Speck (ADAC Kart Junior Team) hingen dem führenden Niederländer an der Stoßstange und witterten ihre Chance auf einen Laufsieg. Van Leeuwen ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen und verteidigte seine Spitzenposition bis zum Fallen der Zielflagge. „Zum Ende wurde es noch einmal eng. Ich habe versucht nicht zu viel zu riskieren und bin froh gewonnen zu haben“, so der amtierende Junior-Champion im Ziel. André Matisic folgte als hervorragender Zweiter vor seinem Landsmann Lucas Speck und Callum Illot. Eine unglaubliche Aufholjagd zeigte DKM-Rückkehrer Dennis Marschall (TB Motorsport Racing Team). In dieser Saison eigentlich im ADAC Formel Masters am Start, meldete er sich in Wackersdorf im Kartsport zurück und kämpfte sich im ersten Finale von Startposition 29 bis auf einen hervorragenden fünften Rang nach vorne. Der Russe Egor Stupenkov (Forza Racing) führte als Sechster das Verfolgerfeld an. Hannes Janker (TB Motorsport Racing Team) folgte auf Rang sieben vor Anton Dulin (Kartprom Team), Nicolai Kjaergaard (TK Racing) und dem Deutschen Manuel Valier (Mach1 Motorsport).

Zu Beginn schien das zweite Rennen eine Wiederholung des Ersten zu werden. Martijn van Leeuwen gewann den Start und hatte schon nach der ersten Runde einen kleinen Vorsprung. Diesmal ließen seine Verfolger aber nicht locker. André Matisic, Egor Stupenkov, Luca Speck, Alessio Lorandi und Callum Illot hielten den Anschluss. Der Russe Egor Stupenkov fand zwischenzeitlich eine Lücke und ging kurzzeitig an van Leeuwen vorbei. So leicht ließ sich der Pilot des Keijzer Racing Team seine Führung aber nicht nehmen und schaffte den Konter. Die endgültige Entscheidung fiel zwei Runden vor Rennende. In einem fairen Manöver übernahm Egor Stupenkov wiederholt die erste Position und wusste diese bis zum Überqueren des Zielstrichs zu verteidigen. Doch eine spätere Zehnsekundenstrafe trübte die Laune des Russen und platzierte ihn nur auf Position sechs. Martijn van Leeuwen hatte indessen Grund zum Jubeln, als Doppelsieger übernahm er die Meisterschaftsführung: „Nach dem vielen Pech den vergangenen Wochen bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Durch die beiden Siege führe ich nun auch das Championat an.“ Hinter van Leeuwen folgten mit André Matisic und Lucas Speck zwei Deutsche auf dem Podium. Dabei hatte Speck Glück im Unglück, nach einem kurzen Aussetzer seines Motors verlor er viel Boden, holte den Rückstand aber wieder auf und fuhr sein bisher bestes Saisonergebnis ein. Auf den weiteren Rängen folgten Alessio Lorandi, Dennis Marschall, Egor Stupenkov, Callum Illot, Jehan Daruvala (Ricky Flynn Motorsport), Manuel Valier und Anton Dulin.

Meisterschaftsstand DKM nach 4 von 10 Läufen:

1. Martijn van Leeuwen (70 Punkte)
2. Egor Stupenkov (57 Punkte)
3. Jehan Daruvala (52 Punkte)
4. André Matisic (46 Punkte)
5. Manuel Valier (43 Punkte)

Die Deutsche Kart Meisterschaft geht nun in die Sommerpause und meldet sich vom 15.-17. August zurück im Renngeschehen. Nach mehreren Jahren Pause ist die erste Liga des deutschen Kartsports dann wieder in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben zu Gast.



13. Mai 2014

Rotthalmünster, 11.05.2014: Der Wettergott meinte es nicht gut mit den Teilnehmern der zweiten SAKC-Saisonveranstaltung in Rotthalmünster. Bei durchwachsenem Wetter und teilweise sogar heftig einsetzendem Regen entwickelte sich die richtige Reifenwahl und Abstimmung meist zum reinen Glücksspiel. Die SAKC-Teilnehmer ließen sich jedoch nicht aus dem Konzept bringen und präsentierten in allen Klassen heiße, aber faire Kämpfe.

Bambini:

Luca Maisch drückte der Veranstaltung in Rottal seinen Stempel auf. Mit dem Hattrick Pole Position und Doppelsieg verwies er seine Konkurrenten auf die weiteren Positionen, die da hießen, Paul Enders (zwei Mal Zweiter), Konstantin Holzke (Dritter im ersten Rennen) und Marius Zug (Dritter im zweiten Rennen).

Bambini Light:

Lilly Zug und Carlo Seegerer waren die beiden einzigen angetretenen Teilnehmer bei den Bambini light. Freundschaftlich fair teilten sich die beiden Youngster dann auch die Siege in beiden Rennen.

RK1:

Patrick Degenbeck war in der RK1 Klasse das Maß der Dinge. Der Pole Position ließ Degenbeck zwei völlig ungefährdete Siege folgen. Dominik Minster und Sophia Heister komplettierten das Podium im ersten Lauf, während Jonas Wieser und Dominik Minster im zweiten Rennen neben Degenbeck aufs Treppchen durften.

X30 Senioren:

Auch in der zahlenmäßig stark besetzten X30 Senioren Klasse gab es mit Tobias Fleischmann einen klaren Doppelsieger. Nina Ragg und Benedikt Hofmann sowie Josef Hundegger und Maximilian Schöber hatten jeweils das Nachsehen.

X30 Junioren:

Rennamazone Michelle Halder feierte einen klaren Sieg im ersten Rennen, verpokerte sich im zweiten Lauf aber bei der Reifenwahl. Luis Gruhler und Timo Werkstetter belegten im ersten Lauf die Positionen zwei und drei, während Timo Werkstetter den zweiten Lauf vor Valentin Wieseneder und Toni Bauer für sich entscheiden konnte.

Junioren:

Alexander Steinfeltz und Niklas Linder teilten sich die Siege bei den Junioren. Linder startete mit P3 im ersten Lauf bereits erfolgreich in den Rennsonntag. Franz Lehner belegte die zweite Position im ersten Rennen sowie hinter dem Laufsieger des ersten Rennens Alexander Steinfeltz die dritte Position im zweiten Lauf.

Getriebeklasse:

Gegen die Hausherren des KSW-Teams war in der Getriebeklasse kein Kraut gewachsen. Alexander Schmitz feierte einen tollen Doppelsieg und Kevin Pieruszek wurde beide Male Zweiter vor Tobias Binder im ersten Lauf und Michael Mrosek im zweiten Finale.

Serienorganisator Fritz Mitterlehner hofft auf deutlich bessere Witterungsbedingungen beim nächsten Rennen in Bopfingen:

„Ein dickes Lob geht an unsere Teilnehmer, die trotz der schwierigen und für diese Jahreszeit deutlich zu nassen Bedingungen immer die gute Laune behielten. Für die Veranstaltung am 08. Juni in Bopfingen wünschen wir uns definitiv besseres Wetter und hoffentlich wieder eine rege Teilnahme!“

 

 

 



05. Mai 2014

Internationales Teilnehmerfeld zum Saisonstart

Auf dem Schweppermannring in Ampfing startete am vergangenen Wochenende die Deutsche Kart Meisterschaft in die Saison 2014. 136 Fahrerinnen und Fahrer aus über 20 Nationen lieferten sich packende Rennen. Mit insgesamt fünf Siegern präsentierten sich die drei Prädikatserien DKM, DJKM und DSKM ausgeglichen.

Mehr als sechs Monate waren vergangenen bis die Deutsche Kart Meisterschaft wieder in das neue Jahr startet. Den Anfang machte der 1.060 Meter lange Kurs im bayerischen Ampfing. Bei teilweise schwierigen Witterungsbedingungen fanden dort die ersten beiden von insgesamt zehn Wertungsläufen statt. Doch in den Wintermonaten haben die Organisatoren des DMSB nicht geschlafen. Pünktlich zum Saisonstart kam eine neue Race-Control zum Einsatz. Elf HD-Kameras halten in Zukunft alle Geschehnisse auf der Strecke fest.

Das Renngeschehen wurde geprägt durch ein zweigeteiltes Wetterbild. Kühle Temperaturen und Regen sorgten während der Zeittrainings und Heats am Samstag für schwierige Bedingungen. Zu den Rennen am Sonntag waren die Wolken aber wieder verzogen. Strahlender Sonnenschein und blauer Himmel bescherte den Fahrern, Teams und den zahlreichen Zuschauern auf den Rängen bestes Kartsportwetter. Die Siege verteilten sich am Abend auf gleich fünf Piloten. Rick Dreezen feierte einen Doppelsieg in der DSKM, Thomas Preining und Enaam Ahmed siegten in der DJKM und Manuel Valier und Jehan Daruvala triumphierten in der DKM.

DSKM: Rick Dreezen meldet sich mit Doppelsieg zurück

63 Schaltkart-Piloten waren zum Auftakt der DSKM nach Ampfing gereist. Darunter mit Jorrit Pex und Rick Dreezen (beide CRG Holland) gleich zwei dreifach-Champions, die in diesem Jahr darauf brennen ihren vierten Titel einzufahren. Doch nach den Heats hatte der Niederländer Marijn Kremers (AVG Racing Team) die besten Karten. Mit zwei Siegen schoss er auf nasser Strecke an die Spitze und stand im ersten Rennen auf der Pole-Position. „Die Heats verliefen für mich wirklich gut. Ich hoffe, dass wir auch auf trockener Strecke daran anknüpfen werden“, zeigte sich der Youngster am Samstagabend durchaus zufrieden.

Doch im ersten Rennen am Sonntag musste er seinen erfahrenen Gegnern den Vortritt lassen. Rick Dreezen fuhr aus der zweiten Startposition an die Spitze und gab diese bis zum Fallen der Zielflagge nicht mehr ab. „Das war ein super Rennen für mich. Ich freue mich wieder in der DSKM am Start zu sein, die Konkurrenz ist sehr stark und der Sieg war ein hartes Stück Arbeit“, strahlte der Belgier auf dem Siegerpodium. Schwitzen musste hingegen der amtierende Champion Jorrit Pex. Aus der siebten Position kämpfte er sich nach vorne und zog in der letzten Runde mit einem beherzten Manöver am mehrmaligen Welt- und Europameister Bas Lammers (Formula K) vorbei. Der Belgier verlor zu Rennende etwas an Performance und schaffte es nicht mehr die Angriffe von Pex abzuwehren. „Ich konnte mich einfach nicht mehr wehren“, meinte Lammers später im Ziel. Einen tollen vierten Rang fuhr Gastpilot Douglas Lundberg (CPS Sport) vor dem besten Deutschen Michele Di Martino (Energy Corse) ein. Komplettiert wurde die Top-Ten durch Guust Specken (IRB Racing), Ricardo Romkema (Energy Corse), Marijn Kremers, Dominik Schmidt (Energy Corse) und John Norris (Mach1 Motorsport).

Das zweite Rennen begann für Auftaktsieger Rick Dreezen deutlich ungemütlicher. Pex und Lundberg setzten ihn teilweise kräftig unter Druck und lauerten auf den Sieg. Der Zanardi-Pilot behielt aber seine Nerven und sicherte sich den Doppelerfolg. „Ein tolles Wochenende, vielen Dank an mein Team für das perfekte Material“, Dreezen im Ziel. Die Entscheidung um den zweiten Platz fiel hingegen erst auf den letzten Metern. Lundberg und Pex lieferten sich einen tollen Fight, welcher am Ende zu Gunsten des Schweden Lundberg ausging. Etwas zu langsam war Bas Lammers: Nach seinem dritten Rang im ersten Lauf, konnte er diesmal nicht das Tempo der Spitze mitgehen und folgte als Vierter vor Verdi Geurts (Solgat Motorsport). Die deutsche Riege wurde diesmal vom Sechsten Dominik Schmidt (Energy Corse) angeführt. Hinter ihm reihte sich sein Landsmann Maik Siebecke (SRP Racing Team) ein. Nach einem schwierigen ersten Rennen, kämpfte er sich in den 24 Rennrunden von Rang 29 auf sieben nach vorne. Als Achter folgte Stefan Ott (CRG Racing Germany) vor Simo Puhakka (AVG Racing) und Marijn Kremers.

Meisterschaftszwischenstand DSKM:
1. Rick Dreezen (52 Punkte)
2. Jorrit Pex (40 Punkte)
3. Verdi Geurts (23 Punkte)
4. Dominik Schmidt (22 Punkte)
5. Mrijn Kremers (19 Punkte)

DJKM: Siege für Preining und Ahmed

Die Jüngsten präsentierten sich in Ampfing mit einer unglaublichen Leistungsdichte. Im Zeittraining trennten 31 Fahrer weniger als eine Sekunde. Überraschender Pole-Setter war Thomas Preining (KSB Racing Team) aus Österreich. Bei seinem ersten KF-Junior-Rennen hielt er die gesamte internationale Konkurrenz in Schach. Dass sein Erfolg keine Eintagsfliege war zeigte er in den Vorläufen. Mit einem Sieg und einem vierten Rang hielt er am Abend Startposition zwei. Allein Enaam Ahmed aus dem britischen Team Ricky Flynn Motorsport war mit zwei Siegen erfolgreicher und stand auf der Pole-Position. „Die Konkurrenz ist wirklich stark. Ich fahre hier sehr gerne und liebe die Strecke“, ein glücklicher Enaam Ahmed am Abend.

Aufregend startete das erste Rennen am Sonntagmorgen. Innerhalb der ersten vier Runden mussten mit David Beckmann (Morsicani Racing) und Mick Junior (KSM Racing Team) gleich zwei deutsche Hoffnungen vorzeitig aufgeben. An der Spitze schien indessen alles zu Gunsten von Enaam Ahmed zu verlaufen. Der FA-Kart-Pilot bestimmte das Tempo und war auf dem Weg zum Sieg. Doch seinem Verfolger Thomas Preining gelang ein perfekter Schachzug. In den 19 Rennrunden studierte er die Linie seines Kontrahenten und nutzte kurz vor Rennende eine Lücke. Ahmed hatte keine Chance zum Konter und wurde hinter Preining als Zweiter abgewinkt. Ein ruhiges Rennen fuhren Maximilian Fewtrell und Logan Sargeant (beide Ricky Flynn Motorsport) auf den Rängen drei und vier. Unglaublich eng war hingegen die Entscheidung um die Positionen fünf bis acht. Vier Fahrer kreuzten fast nebeneinander den Zielstrich, mit einer Spoilerlänge Vorsprung setzte sich Michael Kuiper (Keijzer Racing) gegen Jonas Nielsen (Ricky Flynn Motorsport) und den zwei schnellsten Deutschen Jannes Fittje (PM Racing Performance) und Max Hesse (Solgat Motorsport) durch. Als Neunter reihte sich Justin Barth (KSM Racing Team) vor Sophia Floersch (Forza Racing) ein.

Unglaubliches Pech hatte Auftaktsieger Thomas Preining im zweiten Rennen. Noch in der Einführungsrunde musste er sein Kart mit einem technischen Defekt im Aus abstellen und konnte nur noch zusehen wie Enaam Ahmed den Sieg einfuhr. „Ein super Wochenende für uns. Ich führe nun die DJKM an und freue mich auf das nächste Rennen in Wackersdorf.“ Für eine kleine Überraschung sorgten Michael Kuiper und der Deutsche DJKM-Rookie Max Hesse. Mit einem perfekten Start kämpften sich die Beiden nach vorne und schafften den Sprung auf das Siegerpodium. Im Ziel konnte Hesse seinen Erfolg kaum fassen: „Ich habe es geschaffte mich in der ersten Runde aus allen Kollisionen heraus zu halten und konnte meine Position verteidigen – einfach unglaublich.“  Maximilian Fewtrell behauptete sich mit einem tollen Endspurt gegen seinen Teamkollegen Logan Sargeant. Die Deutsche Sophia Floersch verbesserte sich auf Platz sechs gefolgt von Casper Roes-Andersen (TK Racing), Juan Correa (Energy Corse), Jannes Fittje und Carrie Schreiner (Energy Germany).

Meisterschaftszwischenstand DJKM:
1. Enaam Ahmed (50 Punkte)
2. Michael Kuiper (33 Punkte)
3. Maximilian Fewtrell (33 Punkte)
4. Logan Sargeant (27 Punkte)
5. Max Hesse (25 Punkte)

DKM: Valier und Daruvala teilen sich Siege

Jehan Daruvala (Ricky Flynn Motorsport) legte in der Deutschen Kart Meisterschaft einen starken Auftakt hin. Bei seinem ersten Rennen in Ampfing durfte er prompt die Bestzeit im Qualifying und zwei spätere Vorlaufsiege auf seinem Konto verbuchen. „Die Deutsche Kart Meisterschaft präsentiert sich hier sehr professionell und mit starken Fahrern. Meine Rennen verliefen heute sehr gut. Wir haben bei den feuchten Bedingungen das passende Setup gefunden“, zog der Inder am Abend Resümee. Neben ihm sicherte sich der Russe Egor Stupenkov (Energy Corse) einen Platz in der ersten Startreihe. Als bester Deutscher folgte Hannes Janker (TB Motorsport Racing Team) auf Platz drei. Der amtierende Vize-Champion musste auf die freien Trainings am Freitag verzichten, machte diesen Rückstand aber schnell wett und war im Interview gut gelaunt: „Es lief alles perfekt, Platz drei ist ein super Startplatz und lässt auf morgen hoffen.“

Aus der vierten Position gelang jedoch Lokalmatador Manuel Valier (Mach1 Motorsport) ein überragender Start in das ersten Rennen des Jahres. Schnell übernahm er die Führung und siegte mit einem Vorsprung von über drei Sekunden. „Wir haben uns für neue Reifen entschieden und hatten damit einen kleinen Vorteil“, erklärte Valier im Ziel. Pole-Setter Jehan Daruvala schaffte es nicht an seine Performance aus den Vorläufen anzuschließen und fiel im Verlauf des Rennens bis auf Rang vier zurück. Erster Verfolger von Valier war letztendlich Hannes Janker: In einem packenden Fight setzte sich der Franke gegen Martijn van Leeuwen durch und sorgte für einen deutschen Doppelerfolg. Hinter van Leeuwen und Daruvala schlossen Egor Stupenkov, Will Stowell (Piers Sexton Racing), Anton Dulin (Kartprom Team), Marco Paul (Energy Germany), Kevin Metzner (PM Racing Performance) und Alexander Müller (TK Racing) die Top-Ten ab.

Auch im zweiten Rennen gab es zunächst für Manuel Valier kein Halten mehr. In einer perfekten ersten Runde verschuf er sich einen deutlichen Vorsprung und verwaltete diesen über 22 Runden. Doch dann das plötzliche Aus: Valiers linkes Hinterrad hatte sich gelöst und der Bayer musste aufgeben. „Das ist ein harter Rückschlag. Die Führung hätte mir keiner mehr nehmen können. Wir müssen nun analysieren wo das Problem lag. Die Muttern haben sich einfach gelöst und ich habe die Felge verloren.“  Seinen Sieg erbte Jehan Daruvala – der Inder behackte sich zu Rennbeginn mit Egor Stupenkov, Hannes Janker und Martijn van Leeuwen. Leidtragende waren Janker und van Leeuwen, am Ende der Start-Ziel-Geraden kollidierten die Beiden und rutschten ins Aus. Während Janker das Rennen komplett beenden musste, setzte van Leeuwen seine Fahrt fort und kam noch als 13. durchs Ziel. Profiteure waren Kevin Metzner und Fabienne Wohlwend (TB Motorsport Racing Team). Die beiden sahen hinter Daruvala und Stupenkov die Zielflagge als Dritter und Vierte. Den Sprung in die Top-Fünf schaffte ebenfalls Juniorenaufsteiger Nicolai Kjaergaard (TK Racing). Hinter dem Dänen reihten sich Tomas Stranava (KSB Racing Team), Aljoscha Prothmann (RS Motorsport), Mark Potmann (Daems Racing Team), Maxim Martynyuk (Energy Germany) und Harrison Newey (Mach1 Motorsport) auf den weiteren Positionen ein.

Der Sieg in der Teamwertung ging an Ricky Flynn Motorsport gefolgt vom TB Motorsport Racing Team und Energy Corse.

Meisterschaftszwischenstand DKM:
1. Jehan Daruvala (40 Punkte)
2. Egor Stupenkov (31 Punkte)
3. Manuel Valier (25 Punkte)
4. Kevin Metzner (23 Punkte)
5. Hannes Janker (20 Punkte)

Nach diesem gelungenen DKM-Auftakt hatte auch Serienkoordinator Stefan Wagner allen Grund zur Freude: „Wir haben hier eine tolle erste Saisonveranstaltung erlebt. Der MSC Waldkraiburg hat wieder einen super Job gemacht. Unsere neue Race-Control hat ebenfalls die Bewährungsprobe bestanden und bietet tolle Bilder. Nicht zu vergessen ist der tolle Sport auf der Rennstrecke. Die drei Felder sind sehr stark besetzt und die Resonanz der Teams war durchweg positiv. Wir werden weiter an der Entwicklung der DKM arbeiten und freuen uns auf das nächsten Rennen in Wackersdorf.“

Erst Ende Juni (28.-29.06.) gastiert die Deutsche Kart Meisterschaft im Prokart Raceland. Drei Wochen vor der Schaltkart-Europameisterschaft darf man sich wieder auf volle Teilnehmerfelder freuen.



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10. März 2014

Alle relevanten Informationen zum Winterpokal in Kerpen finden Sie unter: http://www.kart-club-kerpen.de/news.html


 


29. Oktober 2013

Die kartsport.de Redaktion begrüßt unser jüngstes Redaktionsmitglied Selina-Marie Schachtner (geb. 28.10.2013 8:23 Uhr 3569Gramm 51cm) ganz herzlich und bedankt sich auch auf diesem Wege für die vielen herzlichen Glückwünsche.


 


17. September 2013

KKC Racing bietet das vom DMSB zugelassene neue Akku-Pack von Speed Kart Products ab sofort an.

Das nur 320g leichte Akku-Pack wurde unter realen Bedingungen intensiv erprobt und bietet trotz des leichten Gewichts sehr hohe Startströme. Mit einer integrierten Ladebuchse kann der Akku auch am Kart geladen werden.

Der vorgeschriebene UN-Test wurde erfolgreich absolviert, die DMSB Zulassung ist abgeschlossen und das Akku-Pack ist in die Liste der zugelassenen Batterien eingetragen.

Vorbestellungen sind unter kkc-racing@online.de möglich, bzw. können die Akku-Packs direkt in Wackersdorf beim ADAC Kart Masters Finale bei KKC Racing abgeholt werden.


 


20. April 2013

Was Insider lange wussten, ist nun endlich offiziell: Hohe “Gefällt mir” Angaben bei Facebook sollen einen großen Bekanntheitsgrad vorgaukeln und manch unbekannter Rennsport-Youngster oder Randsportgruppen-Internetportale verblüffen mit einer beeindruckenden “Gefällt mir”-Statistik, die allerdings meist nur “geschummelt” ist.

Clevere Unternehmen haben schon lange erkannt, dass sich mit künstlichen “Gefällt mir” Klicks Geld verdienen lässt und mit z.B. www.facebook-fans-kaufen.de und anderen Service-Agenturen, sprießen die Anbieter nur so aus dem Boden, mit denen man sich schnell für ein paar Euro zusätzliche “Freunde” kaufen kann.

Unser Tipp: Mit gesundem Menschenverstand beurteilen und sich selbst anhand der jeweiligen Interaktion auf den jeweiligen Facebook Pages z.B. nach der Veröffentlichung eines Posts seine Meinung bilden, ob die angegebene Fangemeinde tatsächlich realistisch sein kann.


 


11. April 2013

Die Kartbahn in Walldorf hat vor dem Saisonstart einige Umbauten vorgenommen.

Hier finden Sie einige Fotos.


 


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