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Das erste Rennen zum SAKC  wurde regelrecht zur Großveranstaltung. Etliche Piloten nutzten die Testmöglichkeit für das bevorstehende ADAC Masters Wochenende wodurch die Veranstaltung deutlich aufgewertet wurde.

Das RL-Competition Team glänzte dennoch in allen Klassen. Bei den Kleinsten, den Bambini light,…

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Wackersdorf, 17.05.2015: Kartsportler Kevin Brutschin hat am vergangenen Wochenende einen erfolgreichen Gast-Einsatz in Wackersdorf absolviert. Der Team Zinner Pilot aus Waiblingen ist in der X30 Klasse des Rhein Main Kart Cups in beiden Finalrennen aufs Siegerpodium gefahren und erzielte im…

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Das erste Rennen des ADAC Kart Masters war für die RL-Competition Piloten geprägt von einem Wechselbad der Gefühle.

In der KF Junior Klasse starteten Marius Zug und Richard Cobilanski. Beide gehörten aufgrund ihres Alters nicht unbedingt zum engeren Favoritenkreis jedoch…

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Hahn/Hunsrück, 10.05.2015: ADAC Stiftung Sport Förderpilot Dodo Ghattas ist beim Saionauftakt zum ADAC Kart Masters in die Top5 gefahren. Dem talentierten Junior-Kartsportler gelang eine fulminante Aufholjagd im zweiten Finale, nachdem eine Kollision in der letzten Runde des ersten Finales eine…

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Motorsports / ADAC, Fitness Seminare der ADAC Stiftung Sport 2014

Wackersdorf, 03.05.2015: Spektakuläre DJKM-Premiere für Dodo Ghattas: Beim Saisonauftakt der Deutschen Junioren Kart Meisterschaft schrammte der erst Zwölfjährige mit einem hervorragenden vierten Platz im ersten Finale denkbar knapp am Siegerpodium vorbei – und das, bei seiner allerersten Teilnahme in der…

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Nach dem Tourenwagen Engagement mit einem BMW M235 Racing unter dem Titel Sakosta-Sorg Racing hat das Team um Robin Landgraf nunmehr auch die Weichen für sein Formel 4 Engagement final gestellt.

Gemeinsam mit dem Team Lechner Racing möchte sich Robin…

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19. Mai 2015

Wackersdorf, 17.05.2015: Kartsportler Kevin Brutschin hat am vergangenen Wochenende einen erfolgreichen Gast-Einsatz in Wackersdorf absolviert. Der Team Zinner Pilot aus Waiblingen ist in der X30 Klasse des Rhein Main Kart Cups in beiden Finalrennen aufs Siegerpodium gefahren und erzielte im zweiten Finale sogar die schnellste Rennrunde.

Mit dem zweiten Startplatz im Zeittraining brachte sich Brutschin in eine sehr gute Ausgangsposition auf der fahrerisch höchst anspruchsvollen Strecke in der Nähe von Schwandorf.

Brutschin lieferte sich im ersten Rennen nahezu über die komplette Distanz einen sehenswerten Zweikampf mit dem Zweitplatzierten und musste sich beim Zieleinlauf lediglich um mickrige drei Hundertstelsekunden geschlagen mit der dritten Position zufrieden geben.

Im zweiten Finale machte Kevin dann aus der zweiten Reihe startend kurzen Prozess mit seinem Widersacher und schloss im weiteren Rennverlauf auf der zweiten Position liegend nach und nach auf den Führenden auf. Beim Fallen der Zielflagge fehlten nur mehr vier Zehntelsekunden zum möglichen ersten Rennsieg, doch Brutschin war auch mit dem tollen zweiten Rang sehr zufrieden:

„Beide Finalrennen waren geprägt von packenden Zweikämpfen und Windschattenduellen. Das hat richtig Spaß gemacht und wir konnten den Speed unserer Konkurrenz locker mitgehen. Ein herzliches Dankeschön geht an mein Team rund um Michael Zinner für das absolut konkurrenzfähige Materiel. Unser Fokus gilt nun dem zweiten Saisonlauf zum ADAC Kart Masters Ende Mai in Ampfing.“

Der zweite von fünf Saisonläufen zu Deutschlands beliebtester Kartserie findet am 30./31. Mai auf dem Ampfinger Schweppermannring südöstlich von München statt.

 


 


12. Mai 2015

Hahn/Hunsrück, 10.05.2015: ADAC Stiftung Sport Förderpilot Dodo Ghattas ist beim Saionauftakt zum ADAC Kart Masters in die Top5 gefahren. Dem talentierten Junior-Kartsportler gelang eine fulminante Aufholjagd im zweiten Finale, nachdem eine Kollision in der letzten Runde des ersten Finales eine mögliche Podiumsplatzierung kostete.

Ghattas war im Zeittraining mit einem sehr guten sechsten Startplatz ins Auftaktwochenende der teilnehmerstärksten deutschen Kartsport-Serie gestartet. In den hart umkämpften Heats verbesserte sich der ehemalige Bambini-Champion auf den fünften Startplatz für das sonntägliche erste Finale.

Mit top Rundenzeiten verbesserte sich Dodo Ghattas auf die vierte Position und griff in der letzten Runde mit einem mutigen Manöver nach dem Podium. Der bis dato Drittplatzierte hielt kräftig dagegen und es kam zu einer im Kartsport üblichen Kollision. Ghattas fiel auf die sechste Position zurück, doch die Rennleitung vermutete den KSM Motorsport Piloten als Verursacher der Kollision. Die daraus resultierende Zeitstrafe warf Ghattas bis auf den 21. Rang nach hinten.

Dies bedeutete gleichzeitig auch eine denkbar schlechte Startposition fürs zweite Rennen, doch Dodo ließ nicht locker. Pfeilschnell und mutig in den Zweikämpfen fuhr er sich gekonnt nach vorne und sammelte mit dem fünften Rang ordentlich Meisterschaftspunkte.

Ex-F1 bzw. DTM Pilot und KSM Teamchef Ralf Schumacher war zufrieden mit der Leistung seines Schützlings, der sich am Rennsamstag über eine tolle Torte zu seinem 13. Geburtstag freuen durfte: „Wir dürfen gut gelaunt die Heimreise antreten. Dodo war in allen Sitzungen voll konkurrenzfähig und das Podium bzw. vielleicht sogar ein Sieg sind in realistischer Reichweite.“

In drei Wochen findet im bayerischen Ampfing die zweite von insgesamt fünf Veranstaltungen zum ADAC Kart Masters statt.


 


07. Mai 2015

Wackersdorf, 03.05.2015: Spektakuläre DJKM-Premiere für Dodo Ghattas: Beim Saisonauftakt der Deutschen Junioren Kart Meisterschaft schrammte der erst Zwölfjährige mit einem hervorragenden vierten Platz im ersten Finale denkbar knapp am Siegerpodium vorbei – und das, bei seiner allerersten Teilnahme in der „Königsklasse“ des deutschen Junioren-Kartsports.

„Ich bin sehr zufrieden mit dem Wochenende“, strahlte der junge Bonner im Pressegespräch. „Wir hatten richtig ordentlichen Speed und konnten jederzeit mit den erfahrenen DJKM Piloten mithalten.“

Bei wechselhaften Bedingungen startete man am Freitag auf dem Prokart-Raceland Kurs in der Nähe von Schwandorf in den Saisonauftakt.

Mit den Erkenntnissen aus den freitäglichen Trainings glänzte Ghattas mit der zweiten Position in seiner Gruppe im freien Training, blieb im Zeittraining mit der 12. Startposition jedoch vorerst hinter seinen Erwartungen.

Die Performance in den anschließenden Heats passte wieder und mit der siebten und 12. Position (aufgrund einer umstrittenen Zeitstrafe) schaffte Ghattas schließlich die 14. Startposition für das sonntägliche erste Finale.

Hier war der KSM Motorsport Pilot dann in einer eigenen Liga unterwegs. Sage und schreibe zehn Positionen konnte er im Laufe des Rennens gut machen und auf dem hervorragenden vierten Platz die Ziellinie überqueren.

Die Freude über die gelungene DJKM Premiere wurde nach einer unverschuldeten Kollision im zweiten Finale etwas getrübt, denn Ghattas fiel mit einer krummen Hinterachse bis auf den 20. Rang zurück.

Das Fazit des ADAC Stiftung Sport Förderpiloten über seine DJKM-Premiere fällt trotzdem sehr positiv aus:

„Wir haben viel ausprobiert und uns im internationalen Top-Starterfeld gut behauptet. Dass wir bereits im ersten Rennen in Podiumsnähe fahren, konnte eigentlich niemand erwarten. Jetzt freue ich mich bereits auf den zweiten Saisonlauf Mitte Juni in Genk.“

Bereits am kommenden Wochenende geht es für Ghattas nun aber erst einmal zum Saisonstart des ADAC Kart Masters in Hahn/Hunsrück.


 


01. Mai 2015

Am kommenden Wochenende trifft sich die internationale Kartsport-Elite zum Saisonauftakt der Deutschen Kart Meisterschaft im oberpfälzischen Wackersdorf. Mit am Start auch der Waiblinger Kevin Brutschin, der für das renommierte Zinner Team in der DKM um Meisterschaftspunkte kämpfen wird.

„Wir haben uns mit internationalen Renneinsätzen in Italien sowie ausgiebigen Testfahrten fokussiert auf diese Saison vorbereitet und hoffen natürlich auf ein erfolgreiches Abschneiden in der DKM und dem ADAC Kart Masters“, informiert Brutschin vor der Abreise nach Wackersdorf.

Während die Deutsche Kart Meisterschaft (DKM) das ranghöchste Deutsche Kartsport-Prädikat darstellt, ist das ADAC Kart Masters die teilnehmerstärkste deutsche Kartsport-Serie.

In beiden Serien stehen jeweils fünf Termine im Rennkalender und ab dem kommenden Wochenende geht es für Kevin Brutschin Schlag auf Schlag. Nach dem DKM-Rennen in Wackersdorf geht es bereits eine Woche später zum ADAC Auftakt in Hahn.

Das ADAC Kart Masters kürt seine Meister beim Saisonfinale Ende September in Wackersdorf, während die DKM-Entscheidung Anfang Oktober in Kerpen fällt.

Teamchef Michael Zinner blickt zuversichtlich auf die anstehenden Renneinsätze mit seinem Schützling:

„Kevin ist relativ spät in den Motorsport eingestiegen, hat aber im Winter eine steile Lernkurve präsentiert. Ich bin gespannt, wie wir im Vergleich zu den erfahrenen internationalen Kartsport-Profis abschneiden können, denke aber, dass wir sicherlich die eine oder andere Überraschung präsentieren können.“


 


28. April 2015

Hahn, 26.04.2015: „Der ADAC Kart Masters Auftakt kann kommen!“, freute sich Kartsport-Youngster Marius Zug am Sonntagabend in Hahn/Hunsrück.

Zug startete beim Auftaktrennen zur ACV German Vega Trophy und glänzte sowohl bei regnerischen, als auch trockenen Bedingungen mit einer Top-Performance. Im Zeittraining belegte der KF3 Junioren Neueinsteiger die hervorragende zweite Position und startete somit aus der vielversprechenden ersten Startreihe ins erste von zwei Finalrennen.

Eine übermotivierte Konkurrentin schob den Zwölfjährigen dann allerdings mit einem unfairen Manöver gleich in der Startphase neben die Strecke. Marius Zug musste das Rennen fortan als Zuschauer verfolgen und ein möglicher Podiumserfolg oder sogar Sieg wie zuletzt beim Frühjahrspokal in Wackersdorf war natürlich vorerst hinfällig. Der unverschuldete Ausfall brachte schließlich auch noch die allerletzte Startposition für das zweite Finale.

Marius Zug behielt die Nerven, startete eine fulminante Aufholjagd und ging abschließend als unglaublicher Dritter über die Ziellinie. Die Rennleitung sprach nachträglich dann zwar eine umstrittene Zeitstrafe gegen den RL Competition Piloten aus, doch im Umfeld des talentierten Youngster war man sich einig, dass Marius Zug gut gerüstet in den am 09./10. Mai ebenfalls in Hahn stattfindenden ADAC Kart Masters Auftakt starten wird.

„Marius konnte bei allen Bedingungen glänzen und wäre in beiden Rennen siegfähig gewesen“, resümiert Teamchef und Talentscout Robin Landgraf. „Die zweitschnellste Rundenzeit im Zeittraining und die nach dem unfairen Abschuss dann im zweiten Rennen gezeigte Performance gibt uns die Zuversicht, dass wir auch beim Auftakt zum ADAC Kart Masters Anfang Mai ein Wörtchen mitreden werden können. Allerdings ist uns klar, dass das Kart Masters die schwierigste Herausforderung für Marius wird, da ihm als Junioren-Aufsteiger natürlich noch die entsprechende Rennerfahrung im Juniorkart fehlt.“

Schwester Lilly Zug sorgte mit einem Doppelsieg bei den Bambini light für große Freude im RL-Competition Zelt.

 

 

 

 


 



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23. Mai 2015

Das erste Rennen zum SAKC  wurde regelrecht zur Großveranstaltung. Etliche Piloten nutzten die Testmöglichkeit für das bevorstehende ADAC Masters Wochenende wodurch die Veranstaltung deutlich aufgewertet wurde.

Das RL-Competition Team glänzte dennoch in allen Klassen. Bei den Kleinsten, den Bambini light, war es Lilly Zug die nach Position drei im Zeittraining ein tolles erstes Rennen fuhr und sich bis auf Position eins nach vorne kämpfte. Leider wurde Lilly dann gegen Rennende in einen Unfall verwickelt, der ihr den Sieg kostete. Im zweiten Lauf wurde Lilly Dritte.

Die Bambini Piloten Maksim Haralampiev und Egor Litvinenko haderten mit den nassen Bedingungen und qualifizierten sich im Zeittraining lediglich auf den Positionen 15 und 16 für die Rennen.

Maxim konnte sich im ersten Lauf direkt auf Platz 9 verbessern und die Zeiten der Spitzengruppe mitgehen, während Egor mit einem krummen Kart haderte und für Ihn auf Platz 12 Schluss war. Im Finallauf kam das Ende für Maxim direkt in der ersten Runde.  Auf Platz sechs liegend drehte sich vor ihm ein Pilot und Maxim konnte nicht mehr ausweichen. Egor machte das Beste aus dem Wochenende und wurde noch Achter.

Die X30 Junioren Marius Zug, Patrick Geissler und Valentin Wiesender überraschten im Zeittraining die gesamte Konkurrenz. Mit den Plätzen zwei, drei und sechs war das sicher die beste Teamleistung, die man sich vorstellen kann. Die Rennen verliefen dann allerdings nicht wie geplant. Marius hatte bereits in der Einführungsrunde Vergaserprobleme und musste sein Kart frühzeitig abstellen. Patrick konnte direkt nach dem Start die Führung übernehmen und lieferte sich dann ein tolles Rennen, das er als hervorragender Fünfter beendete. Valentin wurde Zehnter.

Der Finallauf verlief dann versöhnlich und erfolgreich. Patrick wurde Vierter und kämpfte bis zur letzten Runde um Podestplatzierungen. Marius lieferte abermals eine tolle Aufholjagd von Platz 31 auf Platz 16 und Vali wurde final Achter.

Zwei Gaststarter und alte Bekannte mischten die X30 Senior Klasse auf. Timo Hochwind begeisterte mit Platz zwei im Zeittraining vor seinem Teamkollegen Maximilian Huber auf Platz 4. Ebenfalls toll platziert war Marco Glück der als Elfter überraschte. Linus Matthiessen kam im Zeittraining überhaupt nicht zurecht und landete auf Platz 19. Der erste Lauf begann mit einer Schrecksekunde. Maxis Kart sprang nicht an und er musste dem Feld hinterherfahren. Leider gab der Rennleiter dem jungen Huber nicht die Möglichkeit erneut auf seine Startposition zu gelangen und er musste als 31er starten. Mit einer tollen Aufholjagd fuhr Maxi bis auf Platz 7 vor. Timo wurde Dritter und sicherte damit eine Podestplatzierung. Sowohl Marco als auch Linus wurden in Kollisionen verwickelt und mussten sich dadurch mit hinteren Platzierungen zufrieden geben.

Das Finale fing hervorragend an. Huber kämpfte sich schon auf Platz 3 nach vorne und wollte gerade den Zweiten überholen als dieser die Tür zumachte und beide quasi zum Stehen kamen. Timo war der „lachende Dritte“ und wurde auch im Finale toller Dritter. Linus machte ein super Rennen und fuhr bis auf Platz 11 nach vorne. Huber kämpfte sich erneut auf Platz 5 zurück.

Robin Landgraf: „ Ein sehr gutes Wochenende für uns. Wir hätten sicher noch mehr raus holen können, aber manchmal hängt es halt am Glück. Sehr zufrieden bin ich mit der Gesamtleistung des Teams. Eigentlich waren alle Fahrer konkurrenzfähig und das ist mir sehr wichtig.“

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13. Mai 2015

Das erste Rennen des ADAC Kart Masters war für die RL-Competition Piloten geprägt von einem Wechselbad der Gefühle.

In der KF Junior Klasse starteten Marius Zug und Richard Cobilanski. Beide gehörten aufgrund ihres Alters nicht unbedingt zum engeren Favoritenkreis jedoch überzeugten Sie durch souveräne Heats und einem tollen Speed in Qualifikation und den Vorläufen und positionierten sich so für das erste Rennen auf den Positionen 7 und 9. Nach einem mäßigen Start trat Richard den Weg nach vorne an. Sein Rennen verlief reibungslos und er konnte sich Platz um Platz verbessern und landete final mit Rang drei auf dem Podest. Marius hatte das Pech am Start in eine Kollision verwickelt zu werden und wurde damit an das Ende des Feldes zurück gereicht. In einem tollen Rennen kämpfte sich Marius dann noch um ca. 10 Plätze nach vorne und wurde 15. Damit sicherte sich Marius auch gleich den ersten Meisterschaftspunkt in seinem ersten ADAC Masters Rennen. Der zweite Lauf fing eigentlich sehr gut an. Richard verbesserte sich direkt auf den zweiten Platz und machte sich auf den Führenden zu attackieren. In der vierten Runde wurde Richard dann jedoch in einem eher fragwürdigen Manöver derart rabiat von der Bahn geräumt, dass er mit einer Handverletzung in das örtliche Krankenhaus eingeliefert werden musste. Am Abend gab es dann jedoch die Entwarnung; Richard wird binnen 2 Wochen bis zum nächsten Rennen in Ampfing wieder fit. Marius erlebte ein ähnliches Debakel. Nach mehreren Kollisionen im Mittelfeld musste er schlussendlich das Rennen mit einem verbogenen Kart aufgeben.

In der X30 Senior Klasse ging Valentin Wiesender als einzigster Pilot des RL-Teams an den Start. In seiner ersten vollständigen ADAC Masters Saison absolvierte Valentin einen ordentlichen Auftakt. Nach Pech im zweiten Heat musste Valentin den ersten Lauf von Position 30 aus angehen. In einem guten Rennen verbesserte er sich auf Platz 15 und sammelte damit direkt einen Meisterschaftspunkt. Der zweite Lauf begann sehr gut und Vali machte sich auf ein Top 10 Ergebnis einzufahren. In dem harten Gerangel im Mittelfeld war es schlussendlich Platz 13 mit dem er sich zufrieden geben musste.

Emil Sawan Montag war der X30 Senior Vertreter des RL-Competition Teams und zeigte einmal mehr eine mehr als konkurrenzfähige Vorstellung. Nach den Heats belegte Emil Startplatz sieben für den ersten Lauf. Nach den ersten Metern auf der Strecke kämpfte Emil allerdings bereits mit Problemen. Das Nadelventil des Vergasers streikte und Emil musste das Rennen aufgeben. Der zweite Lauf war dann eine Demonstration von dem was möglich gewesen wäre. Emil startete von Position 31 und verbesserte sich in 14 Runden um sagenhafte 21 Positionen bis auf Platz 10.

Robin Landgraf wusste nicht so recht wie er sich fühlen sollte: „ Ich bin sehr glücklich, dass wir erneut super schnell unterwegs waren. Weiterhin bin ich heil froh, dass Richard bei dem Unfall nicht schwerer verletzt wurde und nicht ausfallen wird. Jedoch ist es doch sehr ernüchternd wenn ich auf die derzeitige Tabelle schaue und wir doch durch das viele Pech arg in Rückstand geraten sind. Trotzdem bin ich guter Dinge auf Jahressicht mit meinen Piloten um Meisterschaften kämpfen zu können!“

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05. Mai 2015

Nach dem Tourenwagen Engagement mit einem BMW M235 Racing unter dem Titel Sakosta-Sorg Racing hat das Team um Robin Landgraf nunmehr auch die Weichen für sein Formel 4 Engagement final gestellt.

Gemeinsam mit dem Team Lechner Racing möchte sich Robin Landgraf zunehmend in der Formel  4 engagieren und damit sein ganzheitliches Förder- und Betreuungskonzept komplettieren.

RL-Competition wird nicht selbst als Team auftreten, sondern arbeitet mit dem renommierten Team Lechner Racing aus Österreich zusammen. Die Piloten von RL-Competition erfahren dort den bestmöglichen technischen Support und werden zudem zusätzlich von Robin Landgraf und seinen Mitarbeitern betreut und beraten.

Robin Landgraf: „ Die Formel  4 nimmt in der Motorsportwelt zunehmend eine Position ein vor der man sich nicht verschließen kann. Da ich mir für meine Fahrer immer den bestmöglichen Support wünsche, habe ich mich dazu entschlossen mit dem renommierten Team Lechner Racing zusammenzuarbeiten. Das österreichische Familienunternehmen ist ähnlich strukturiert wie unser Team. Viele Ideen und Ansätze sind identisch und unseren Fahrern wird es leicht fallen sich dort wohl zu fühlen.“

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28. April 2015

Der Saisonauftakt der Vega Trophy in Hahn war für die Fahrer und Mechaniker eine ereignisreiche und anspruchsvolle Veranstaltung. Gezeichnet von ständigen Wetterwechseln musste das Team sich stetig umstellen und sein Material den schwierigen Bedingungen anpassen.

Dem Team von Robin Landgraf und seinen Fahrern gelang dies am Besten. In eigentlich allen Klassen kämpfte man um den Sieg.

In der KF Junior Klasse war das Team mit Richard Cobilanski und Marius Zug mit gleich zwei Sieganwärtern am Start. Obwohl beide Piloten in Ihrer Debütsaison unterwegs sind, waren sie schon während der Trainings egal unter welchen Bahnbedingungen die Piloten mit den schnellsten Zeiten.

Marius Zug belegte das im Zeittraining mit Position zwei eindrucksvoll. Richard hatte das Zeittraining leider taktisch falsch angegangen und belegte deshalb lediglich Platz 9. Das erste Rennen begann mit einer Schrecksekunde für Marius, der an zweiter Stelle liegend in der ersten Runde von einem sich drehenden Fahrer aus dem hinteren Feld aus dem Rennen geworfen wurde. Richard nutze das dadurch entstandene durcheinander und verbesserte sich bereits in Runde eins um drei Positionen. Im weiteren Verlauf des Rennens fuhr Richard dann bis auf Platz 3 nach vorne.

Der zweite Lauf war das Rennen der RL-Jungs. Richard fiel am Start auf Platz 5 zurück, holte dann aber bis auf Platz zwei auf. Marius zeigte ein beeindruckendes Rennen. Aus dem hinteren Feld kommend überrollte er die Konkurrenz im Eiltempo und wurde unglaublicher Dritter. Leider wurde Marius im Nachhinein mit einer 10 sek. Zeitstrafe belegt, die ihm das Tagesergebnis verhagelte.

In der X30 Senior Klasse startete Emil Sawan Montag und demonstrierte einmal mehr die Qualitäten des Teams. Im Training haderte Emil noch mit SetUp Problemen, doch right on time präsentierte er sich zum Zeittraining in Schlagdistanz und sicherte mit Platz 6 eine gute Ausgangsposition. Im ersten nassen Rennen wurde Emil guter Fünfter. Im Finale kämpfte er sich dann eindrucksvoll auf Platz zwei nach vorne.

In der X30 Junior Klasse war es das Rennen des Valentin Wiesender. Nach einem sehr schwachen Zeittraining in dem er lediglich Platz 24 belegte, kämpfte sich Vali im ersten Rennen auf Platz 7 nach vorne. Er fuhr plötzlich wie entfesselt und überzeugte mit dem selben Speed wie schon in Wackersdorf beim Frühjahrspokal. Im Finallauf verbesserte sich Valentin um noch einen Platz auf Position 6.

In der Bambini light Klasse wurde Lilly Zug zweimal Erste. Dies ist bei der schwach besetzten Klasse nicht schwer, jedoch ließ sie in dem extrem stark besetzten Feld auch etliche ältere Bambini Fahrer hinter sich.

Robin Landgraf: „ Das war ein erneut sehr gutes Wochenende für mein gesamtes Team. Extrem glücklich bin ich mit meinen KF Junioren, die beide als Rookies die erfahrenen Konkurrenten extrem gut im Griff hatten. Wir haben derzeit eine tolle Mannschaft von erfahrenen Technikern und  jungen erfolgshungrigen Piloten, die sich super ergänzen.“

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01. April 2015

Das Team von Robin Landgraf feierte am vergangenen Wochenende einen Einstand in die Saison wie er nicht besser hätte sein können. Mit neun Piloten war das Team nach Wackersdorf gereist und für jeden war es eine Reise wert.  Am Ende der Veranstaltung konnte das Team fast alle Klassen für sich entscheiden.

In der KF Junior Klasse trat Marius Zug das erste Mal in einem „großen“ Kart an und stellte mit der Pole Position im Zeittraining schon eindrucksvoll unter Beweis, dass ihm die neue Klasse sehr gut liegt. Es folgten zwei dominante Laufsiege in Rennen eins und zwei. Der dritte Lauf musste aufgrund der widrigen Bedingungen und einem daraus resultierenden Unfall abgebrochen werden. Mit dem Gesamtsieg feierte Marius ein fast makelloses Debüt in der KFJ Klasse.

Lilly Zug, seine jüngere Schwester, tat es Marius in der Bambini Light Klasse gleich. Mit der PolePosition, einem dritten Platz und zwei souveränen Laufsiegen sicherte auch sie sich den Gesamtsieg der Veranstaltung.

Der Bambini Pilot Egor Litvinenko schien das unglaubliche Teamresultat zunächst fortzuführen. Nach der PolePosition und einem souveränen Laufsieg im ersten Rennen flog Egor im zweiten Rennen von der Strecke und musste dieses frühzeitig beenden. Im letzten Lauf holte Egor nochmals kräftig auf und wurde somit noch Gesamtfünfter.

Die X30 Senior Klasse war einmal mehr die Paradedisziplin des RL-Competition Teams. Mit den Plätzen eins und zwei sicherte man sich direkt die beiden obersten Plätze des Podiums! Emil Sawan Montag als Gesamtsieger und Maximilian Huber als Zweiter machten einen tollen Job und entschieden die Rennen jeweils unter sich.

Marco Glück startete in sein erstes richtiges Rennen und zeigte ebenfalls eine tolle Performance.

Für eine Überraschung sorgten die X30 Junioren. Hier dominierte Valentin Wiesender die Veranstaltung nach anfänglichen Problemen nach Belieben und holten ebenfalls den Gesamtsieg.

Der Rookie Patrick Geissler schien etwas von Pech verfolgt. Er zeigte nach einem Unfall im ersten Rennen eine unglaubliche Aufholjagd in Rennen zwei, die auf Platz 3 allerdings erneut durch einen Unfall beendet wurde. Im Finale wiederholten sich dann die Ereignisse. Erneut eine unglaubliche Aufholjagd, die dann allerdings wieder etwas eingebremst wurde.

Robin Landgraf: „ Wir haben ein unglaubliches Wochenende hinter uns. Ein Einstand nach Maß! Wenn man in allen Klassen gewinnt und teilweise sogar die Plätze eins und zwei belegt ist das die Belohnung für unsere harte Arbeit im Winter. Einen Dank gilt all meinen Mechanikern und Helfern, die ein solches tolles Ergebnis dem Team und den Fahrern erst ermöglichen!“

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08. Januar 2015

Auf der offiziellen Homepage des Süddeutschen ADAC Kart Cup www.sakc.de steht ab sofort das aktuelle Einschreibeformular zur Saison 2015 bereit.



06. Oktober 2014

Aufregender hätte man ein Drehbuch für das Saisonfinale der Deutschen Kart Meisterschaft nicht schreiben können. Mit Wetterkapriolen, spannenden Rennen, neuen Sieger und strahlenden Meistern war einiges geboten für die zahlreichen Zuschauer auf den Rängen. Als neue Champions wurden am Abend Jorrit Pex (DSKM), David Beckmann (DJKM) und Martijn van Leeuwen (DKM) geehrt.

Die DKM-Saison 2014 ist zu Ende. Im belgischen Genk fielen beim fünften Saisonrennen die Entscheidungen in der höchsten Deutschen Kartrennserie. 122 Teilnehmer aus Europa, Asien und Amerika gingen an den Start und boten aufregende Rennen. Für eine besondere Herausforderung sorgte dieses Mal das Wetter. Am Freitag und Samstag bescherte ein goldener Herbst strahlenden Sonnenschein und fast hochsommerliche Temperaturen. Den kompletten Gegensatz bekamen die Fahrerinnen und Fahrer am Sonntag zu spüren. Strömender Regen und kühles Wetter sorgten für widrigste Streckenbedingungen.

Neben dem Wetter wurde aber auch auf der Strecke einiges geboten. In sechs atemberaubenden Finals ging es um die letzten Meisterschaftspunkte. Während sich die Titelfavoriten in allen drei DMSB-Prädikaten tolle Fights lieferten, gab es auch in Genk nochmals neue Sieger. Bei den Junioren ging der Doppelsieg an Jarno Opmeer (Maddox Racing Team) aus den Niederlanden, Jorrit Pex (CRG Holland) und Marijn Kremers (AVG Racing Team) siegten bei den Schaltkarts und der italienische Gastpilot Alessio Lorandi (Baby Race srl.) war in der DKM erfolgreich.

DSKM: Jorrit Pex schreibt mit viertem Titel Geschichte

Mit Rick Dreezen (CRG Holland), Jorrit Pex, Simo Puhakka (AVG Racing Team) und John Norris (Mach1 Motorsport) starteten vier Titelfavoriten in das Finalwochenende. Schon nach dem Zeittraining und den Heats sah es nach einer knappen Entscheidung aus. Mit jeweils einem Sieg und einem zweiten Rang in den Vorläufen lagen Jorrit Pex, Rick Dreezen und Simo Puhakka an der Spitze des Feldes. Nach dem ersten Heat zeigte sich Jorrit Pex sehr zufrieden: „Ich habe etwas meine Reifen geschont und freue mich schon auf die Finalrennen.“ Etwas Pech hatte der Vierte im Bunde, John Norris. Durch einen Ausfall lag er nur auf Gesamtposition 24.

Das erste Finale der Schaltkarts begann turbulent. Auf nasser Strecke hatten die Piloten alle Hände voll zu tun ihre Karts auf Kurs zu halten. Doch schon nach wenigen Runden sortierte sich das Feld – an der Spitze lag Jorrit Pex. Mit einer souveränen Vorstellung löste er sich von seinen Verfolgern und feierte seinen zweiten Saisonsieg. „Ich bin froh, dass wir auch im nassen vorne mit fahren“, freute sich Pex nach dem Rennen.  Als Zweiter hielt der Finne Simo Puhakka die Meisterschaft weiter offen und blickte gespannt dem letzten Rennen entgegen: „Der Bessere soll am Ende gewinnen. Unser Paket stimmt, daher bin ich sehr zuversichtlich.“ Ein toller dritter Platz ging an Verdi Geurts (Solgat Motorsport) gefolgt von Marijn Kremers. Guust Specken (PDB Racing Team) komplettierte die Top-Fünf vor den besten Deutschen Michele Di Martino (Energy Germany) und Maik Siebecke (SRP Racing Team). Als Achter sah Finn Kooijman (CRG Holland) gefolgt von Pepijn Steemann (CRG Holland) und Tom Lorkowski (MAXIM-Recycling-Racing-Sports) die Zielflagge. Ein Rennen zum Vergessen erlebte Rick Dreezen, schon in den ersten Runden geriet der Belgier mächtig unter Druck und fiel Position um Position zurück. Neun Runden vor Rennende musste er ganz aufgeben und seine Titelchancen begraben. Ebenso verpasste John Norris als 24. die Punkteränge und schied auch aus dem Meisterschaftskampf aus.

Nach seinem Sieg im ersten Durchgang, startete Jorrit Pex mit einem komfortablen Punktevorsprung in das Finale. Der dreifache Champion verteidigte nach dem Start die Führung und verschuf sich ein kleines Polster. Doch von hinten drückten Marijn Kremers und Verdi Geurts. Das Birel-Duo zog an Pex vorbei und machte den Sieg unter sich aus. Am Ende hatte Kremers den längeren Atem und feierte seinen ersten Saisonerfolg. Jorrit Pex war hingegen auf einem sicheren Weg zur Meisterschaft. Als Dritter lag er zwei Plätze vor seinem Kontrahenten Simo Puhakka und schrieb im Ziel Geschichte. „Ich kann es gar nicht fassen. Zur Saisonhälfte hätte ich damit nie gerechnet, nun bin ich wieder Meister und der erste Fahrer mit vier DSKM-Titeln. Danke an meine Familie und mein Team für die super Unterstützung.“ Michele Di Martino war als Vierter wieder bester Deutscher, Simo Puhakka folgte als Fünfter. Stark meldete sich Joey Hanssen (CRG Holland) in der DSKM zurück. In den vergangenen beiden Jahren gewann der Niederländer die australische Meisterschaft und gab nun wieder ein Gastspiel im deutschen Championat. Als Sechster rutschte er nur knapp an den Pokalrängen vorbei. Siebter wurde Maik Siebecke vor Finn Kooijmann, Alexander Schmitz (KSW Racing Team) und Tom Lorkowski.

Meisterschaftsendstand DSKM:
1. Jorrit Pex (150 Punkte)
2. Simo Puhakka (129 Punkte)
3. Marijn Kremers (111 Punkte)
4. Rick Dreezen (107 Punkte)
5. Guust Specken (92 Punkte)

DJKM: Jarno Opmeer feiert Doppelsieg – David Beckmann die Meisterschaft

Bei den Junioren blickten alle Augen auf Mick Junior (KSM Racing Team) und David Beckmann. Die Beiden galten als große Titelfavoriten und zögerten die Titelentscheidung bis aufs äußerste heraus. Für eine kleine Überraschung sorgte im Qualifying der US-Amerikaner Logan Sargeant (Ricky Flynn Motorsport). Mit seiner ersten Pole-Position hielt er die Titelfavoriten in Schach, doch im Verlauf der Heats rückte David Beckmann das Klassement wieder gerade und gewann gleich beide Rennen. Im Gespräch war er am Abend sehr zufrieden: „Im zweiten Lauf hatte ich etwas Glück, abgesehen davon passt der Speed und ich freue mich auf morgen.“ Direkt hinter dem Deutschen folgte das Ricky Flynn-Duo Max Fewtrell und Enaam Ahmed. Nicht perfekt verlief der Tag für den aktuell Meisterschaftsführenden Mick Junior, nur als Neunter startet er in das erste Finale.

Doch mit einem perfekten Start preschte Junior nach dem Start zum ersten Finale an die Spitze des Feldes. Zu Beginn sah es nach einer dominanten Vorstellung des Tony-Kart-Piloten aus, mit wachsender Rundenzahl büßte er jedoch an Performance ein. In einem wahren Krimi zogen Jarno Opmeer, Bard Verkroost (Mantfoort Motorsport), Juan Correa (Energy Corse) und sein härtester Meisterschaftskontrahenten David Beckmann an ihm vorbei. Während die ersten vier ruhig ihr Rennen fuhren, musste Junior weiter auf seine Verfolger achten. In der letzten Runde hingen ihm gleich sechs Fahrer im Nacken, beim Fallen der Zielflagge verteidigte er aber den fünften Platz. Erster Verfolger war Michael Kuiper (Keijzer Racing) vor Maximilian Fewtrell (Ricky Flynn Motorsport), Logan Sargeant, Bent Viscaal (CRG Holland) und Lirim Zendeli (KSM Racing Team). Seine Titelambitionen aufgeben musste Enaam Ahmed (Ricky Flynn Motorsport), noch in der Einführungsrunde schied er mit einem technischen Defekt aus.

Kurz vor dem großen Showdown am Nachmittag setzte wieder starker Regen ein und sorgte für schwierige Bedingungen auf dem 1.360 Meter langen Kurs. Einen perfekten Start erwischte der Zweite des ersten Rennens Bard Verkroost.  Der Niederländer hatte schnell einen deutlichen Vorsprung und blickte seinem ersten Laufsieg entgegen. Dabei hatte er jedoch Jarno Opmeer nicht auf der Rechnung, der Niederländer kam seinem Landsmann gefährlich nah und feierte beim Fallen der Zielflagge seinen nächsten Erfolg. Hinter dem zweiten Bard Verkroost sorgte Michael Kuiper als Dritter für ein rein niederländisches Podium. Im Titelkampf lieferten sich David Beckmann und Mick Junior ein packendes Duell. Wie schon im ersten Lauf konnte Junior nach wenigen Runden das Tempo seiner Kontrahenten nicht mitgehen und wurde noch bis auf Platz acht durchgereicht. Sein Kontrahent David Beckmann behielt indessen die Nerven und fuhr mit einem vierten Rang zur Meisterschaft. „Einen besseren Abschied aus dem Kartsport hätte ich nicht feiern können. Wir hatten so einen schlechten Start in die Saison, danach haben wir aber das Maximale herausgeholt und nun gewonnen. Vielen Dank an meine Eltern, mein Team und meine Förderer“, fasste David Beckmann am Abend zusammen. Hinter dem neuen Champion reihte sich Maximilian Fewtrell (Ricky Flynn Motorsport) als Fünfter ein. Eine unglaubliche Aufholjagd zeigte Enaam Ahmed: Der Welt- und Europameister arbeitete sich vom Ende des Feldes auf Platz sechs nach vorne. Als Siebter reihte sich Juan Correa gefolgt von Mick Junior, Lirim Zendeli und Bent Viscaal ein.

Meisterschaftsendstand DJKM:
1. David Beckmann (143 Punkte)
2. Mick Junior (140 Punkte)
3. Maximilian Fewtrell (120 Punkte)
4. Juan Correa (108 Punkte)
5. Michael Kuiper (101 Punkte)

DKM: Alessio Lorandi nicht zu stoppen – Nächster Titel für Martijn van Leeuwen

In der Königsklasse des deutschen Kartsports gab Gastfahrer Alessio Lorandi (Baby Race srl.) den Ton an. Sowohl im Zeittraining als auch in den Vorläufen dominierte der Italiener das Geschehen und startete aus der Pole-Position in das erste Finale. Im Titelkampf hatte hingegen Martijn van Leeuwen (Keijzer Racing) die besseren Karten. Obwohl er die Pole-Position verpasste, lag er nach den Heats auf Platz zwei vor Jehan Daruvala (Ricky Flynn Motorsport). „Nach dem Zeittraining haben wir noch am Setup gearbeitet und den richtigen Weg gefunden“, fasste Martijn van Leeuwen seinen Tag zusammen.

Trotz der veränderten Bedingungen ging auch am Sonntag kein Weg an Alessio Lorandi vorbei. Wie am Vortag gewann der Junioren Weltmeister aus 2013 den Start in das erste  Finale und war fortan nicht mehr zu stoppen. Ebenfalls ein kleiner Gewinner war Martijn van Leeuwen: Als Zweiter kassierte er kräftig Meisterschaftspunkte und baute seinen Position gegenüber Jehan Daruvala aus – der  Brite kam nur als Sechster ins Ziel. Entsprechend zuversichtlich zeigte er sich vor dem zweiten Rennen: „Bis jetzt läuft alles nach Plan, weitere 25 Punkte geben mir ein kleines Polster. Gleich gilt es den Start zu überstehen, dann sollte es mit dem Titel klappen.“ Knapp war die Entscheidung um den dritten Rang. Der amtierende Champion André Matisic (KKC Racing PDB Germany), Egor Stupenkov (Forza Racing) und Maxim Martynyuk (Energy Germany) wechselten mehrfach die Ränge. Beim Fallen der Zielflagge hatte der Hamburger Matisic die Nase vorne und stand auf dem Siegerpodium. Auf den weiteren Rängen kamen Jehan Daruvala, Sasakorn Chaimongkol (PM Racing), Kristian Thorsen (Ricky Flynn Motorsport), Shane Vandenbroek (DAEMS RACING TEAM) und Jessica Backmann (Kosmic Racing DPT.) ins Ziel.

Das letzte Rennen der Saison startete aufregend: Erst nach zwei Rennabbrüchen und einem Start unter Slow ging die Meute auf die Reise. Gewinner des Starts war Gastpilot Alessio Lorandi (Baby Race). Doch diesmal hielt Martijn van Leeuwen (Keijzer Racing) den Anschluss und machte richtig Druck. Lorandi verschwendete aber keinen Gedanken daran den Meisterschaftsfavoriten passieren lassen. „Ich hatte Glück das nach dem Startabbruch mein Mechaniker noch einmal ans Kart durfte, sonst hätte ich das Rennen nicht überstanden. Die ersten Runden waren sehr hart, danach passte unser Luftdruck und ich habe mich abgesetzt“, kommentierte Alessio Lorandi seinen Erfolg. Nach einigen harten Attacke setzte Martijn van Leeuwen auf Sicherheit und verwaltete seine Position. Doch zum Ende rückte Egor Stupenkov näher und holte sich im Endspurt noch Platz zwei. In der Vergabe der Meisterschaft spielte das aber keine Rolle mehr. Nach dem Junioren-Titel in 2013, gewann Martijn van Leeuwen nun die Meisterschaft in der DKM: „Es war wieder ein Jahr mit Höhen und Tiefen. Das letzte Rennen hat es noch mal richtig spannend gemacht. Ich dachte schon der Titel sei verloren, nun hat es aber gereicht.“ Sein direkter Verfolger Jehan Daruvala reihte sich als Vierter vor dem besten Deutschen André Matisic ein. Im Ziel war Matisic nicht ganz zufrieden: „Ich wollte unbedingt Dritter werden und bin nun punktgleich mit Egor. Leider hat er aber einen Sieg auf seinem Konto. Es ist wirklich schade in der letzten Runde ein Podestergebnis zu verlieren.“  Der Thailänder Sasakorn Chaimongkol verbesserte sich auf Position sechs vor Shane Vandenbroek, Nicolai Kjaergaard (TK Racing), Jessica Backmann und Kristian Thorsen.

Meisterschaftsendstand DKM:
1. Martijn van Leeuwen (176 Punkte)
2. Jehan Daruvala (164 Punkte)
3. Egor Stupenkov (129 Punkte)
4. André Matisic (129 Punkte)
5. Manuel Valier (89 Punkte)

Mit den Rennen in Genk ging eine der ausgeglichensten DKM-Saison seit Jahren zu Ende. Für DKM-Serienkoordinator Stefan Wagner war die Saison ein voller Erfolg und er blickt schon gespannt dem Jahr 2015 entgegen: „Als erstes möchte ich mich bei allen Teilnehmern, Teams und Verantwortlichen für die tolle Unterstützung und das Vertrauen in unsere Meisterschaft bedanken. Alle haben einen tollen Job gemacht und einen großen Anteil zum Erfolg der abgelaufenen Saison. Wir hatten durchschnittlich über 130 Teilnehmer, das ist ein super Ergebnis. Die Rennen waren durchweg spannend und schön anzusehen. Groß war auch wieder das Interesse an unserem Video-Live-Stream, mit über 200.000 Zusehern haben wir die Zahlen aus 2013 fast verdoppelt. Nun heißt es nach vorne zu blicken und sich für 2015 zu rüsten. In Kürze präsentieren wir den neuen Rennkalender.“



15. September 2014

Auf dem Erftlandring in Kerpen fanden am vergangenen Wochenende (13.-14.09.2014) die Wertungsläufe sieben und acht der Deutschen Kart Meisterschaft statt. 118 Teilnehmer traten in den drei DMSB-Prädikaten gegeneinander an und sorgten mit sechs Siegern für viel Abwechslung. Die Meisterschaften sind weiterhin offen.

Auch bei der vierten Veranstaltung der Deutschen Kart Meisterschaft war das Interesse der Teilnehmer groß. Mit 118 Fahrerinnen und Fahrern waren die drei Prädikatsserien des Deutschen Motor Sport Bund (DMSB) gut gefüllt und versprachen viel Spannung. Über 1.000 Zuschauer verfolgten am Sonntag die Rennen der höchsten deutschen Kart Rennserie.

Dabei stellte diesmal der 1.107 Meter lange Erftlandring eine große Herausforderung dar. Im Frühjahr 1980 wurde die Strecke eröffnet und gehört zu den traditionsreichsten in Deutschland. Schon zahlreiche erfolgreiche Motorsportkarrieren wurden auf dem Kurs geboren. Mit einigen Schlüsselstellen gilt es in Kerpen die passende Linie zu finden, um am Ende ganz vorne zu landen. Am besten meisterten Jorrit Pex, Simo Puhakka (beide DSKM), David Beckmann, Mick Junior (beide DJKM), Jehan Daruvala und Sasakorn Chaimongkol (beide DKM) diese Aufgabe. Die Sechs teilten sich am Sonntagabend die Siege und standen ganz oben auf dem Siegerpodium.

DSKM: Jorrit Pex und Simo Puhakka feiern ersten Saisonsieg

Mit 48 Teilnehmern war die Deutsche Schaltkart Meisterschaft auch in Kerpen die stärkste Macht und bot spannende Rennen. Schon im Zeittraining kam es zu einer ersten Überraschung, mit einer Zeit von 41,957 Sekunden setzte Marijn Kremers (AVG Racing Team) einen neuen Bahnrekord und war darüber äußerst erfreut: „Es macht mich stolz den neuen Rekord gesetzt zu haben, so etwas gelingt einem nur sehr selten. Ich mag die Strecke und war schon immer schnell hier. Im Qualifying lief einfach alles perfekt.“ Auch in den späteren Heats fand sich der Birel-Pilot an der Spitze des hochkarätigen Feldes wieder und verteidigte mit zwei Siegen seine Spitzenposition. Neben ihm nahm Dreifachchampion Jorrit Pex (CRG Holland) Platz. Nach dem Zeittraining nur Achter, verliefen die Heats deutlich besser. „Ich habe einmal gewonnen und war einmal Zweiter, das ist eine tolle Ausbeute und stimmt mich für morgen zuversichtlich“, strahlte Pex am Abend.

Für Polesetter Marijn Kremers startete das erste Finale mit einem kleinen Rückschlag. Direkt nach dem Start wurde er umgedreht und musste dem Feld hinterher eilen. An der Spitze kontrolliere indessen Jorrit Pex das Geschehen und fuhr mit einer souveränen Fahrt seinem ersten Sieg in dieser Saison entgegen. „Ich freue mich riesig über meinen Erfolg. Durch Rick Dreezens Ausfall wird es nun auch in der Meisterschaft spannend“, zeigte sich Pex positiv gestimmt. Auf dem zweiten Platz sah es nach einem Erfolg für den Deutschen Maik Siebecke (SRP Racing Team) aus, doch in der achten Runde rutschte er leicht ins Aus und fiel weit zurück. Um Platz zwei gab es nun bis zum Rennende einen engen Kampf, welcher der Ire John Norris (Mach1 Motorsport) vor Davide Foré (DTK Racing Team Poland) für sich entschied. Ebenso holte sich Simo Puhakka (AVG Racing Team) im Endspurt Rang vier vor Finn Kooijmann (CRG Holland). Als bester Deutscher wurde Tom Lorkowski (Maxim Recycling Racing Sports) vor Menno Paauwe, Guust Specken (P.D.B. Racing Team), Tim Berndt und Pawel Myszkier (Myszkier Auto Sport Racing Team) auf Platz sechs abgewinkt.

Im zweiten Rennen entschied erneut Jorrit Pex (CRG Holland) den Start für sich, musste aber schon kurze Zeit später das Feld für den Finnen Simo Puhakka (AVG Racing Team) räumen. Mit neuen Reifen hatte der Birel-Pilot das schnellere Kart und löste sich Runde um Runde von seinen Verfolgern. Dabei profitierte er auch von den Kämpfen seiner Gegner – gleich fünf Fahrer duellierten sich um die verbleibenden Ränge auf dem Siegerpodium. Mit dem Fallen der Zielflagge setzte sich Auftaktsieger Jorrit Pex als Zweiter gegen Marijn Kremers durch. Der Niederländer kämpfte sich von Rang zwölf bis in die Top-Drei nach vorne. John Norris folgte eigentlich als Vierter, doch eine spätere Zehnsekundenstrafe warf ihn auf Position zwölf zurück. Neuer Vierter wurde Finn Kooijmann (CRG Holland) vor Guust Specken, Dylan Davies und dem Gesamtführenden Rick Dreezen (CRG Holland). Trotz der verlorenen Punkte freut sich Dreezen auf das Finale in Genk: „Jorrit und ich kennen uns schon seit dem wir Bambini waren. Es macht großen Spaß mit ihm zu fahren, wir sind wie eine kleine Familie. Genk wird ein tolles Wochenende.“ Hinter dem Belgier komplettierten Verdi Geurts (Solgat Motorsport), Menno Paauwe und Pawel Myszkier die Top-Ten. Bester Deutscher war diesmal Marcel Jeleniowski (ACR) auf dem elften Rang.

In der Meisterschaft wird es nun noch einmal spannend. Durch den Ausfall von Rick Dreezen und die Siege seiner Verfolger Jorrit Pex und Simo Puhakka trennen die ersten drei Fahrer nur vier Punkte.

Meisterschaftsstand DSKM nach acht von zehn Läufen:
1. Rick Dreezen (107 Punkte)
2.Jorrit Pex (107 Punkte)
3. Simo Puhakka (103 Punkte)
4. John Norris (88 Punkte)
5. Guust Specken (75 Punkte)

DJKM: Siege für David Beckmann und Mick Junior

Die DJKM-Saison 2014 ist spannender denn je. Schon im Zeittraining hingen die Nachwuchspiloten eng zusammen. Angeführt wurde das Feld durch David Beckmann, mit seiner dritten Pole-Position hatte der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport eine perfekte Ausgangslage und wusste diese zu nutzen. In zwei spannenden Vorläufen holte er den Sieg und verteidigte damit seine Spitzenposition. „Auch wenn ich jeweils einen kleinen Vorsprung hatte, waren die Rennen nicht einfach. Vor allem im zweiten Durchgang musste ich taktisch fahren“, erklärte Beckmann am Abend. Direkt hinter ihm folgten mit Mick Junior (KSM Racing Team) und Lirim Zendeli (KSM Racing Team) zwei weitere Deutsche, die große Siegeschancen hatten.

Nach seiner guten Vorstellung am Samstag, war der Hagener David Beckmann auch im ersten Finale nicht zu stoppen. Mit einem perfekten Start verteidigte er seine Spitzenposition und fuhr im Verlauf der 19 Rennrunden einem ungefährdeten Sieg entgegen. „Ich freue mich sehr über meinen Sieg. Die Meisterschaft bleibt weiterhin spannend und ich schiele nun auf einen Doppelsieg“, strahlte der Youngster im Interview. Ein ruhiges Rennen hatte auch der zweite Mick Junior: Mit über drei Sekunden Rückstand sah er das Ziel als Zweiter. Etwas Spannung herrschte hingegen im Kampf um Rang drei. Maximilian Fewtrell (Ricky Flynn Motorsport) und Max Hesse (Solgat Motorsport) lieferten sich einen schönen Kampf, bei dem am Ende der Brite Fewtrell die Oberhand behielt. Als Fünfter komplettierte Jarno Opmeer (Maddox Racing Team) die Pokalränge. Eine tolle Aufholjagd zeigte einer der Meisterschaftsfavoriten Michael Kuiper (Keijzer Racing): Der Niederländer verlor durch einen Startunfall mächtig an Boden, kam am Ende aber als Sechster ins Ziel. Siebter wurde Marcus Amstrong (Kosmic Racing DP.) vor Carrie Schreiner (Energy Germany-MD Motorsport), Juan Correra (Energy Corse) und Sun Yue Yang (Ricky Flynn Motorsport).

Unglaublich eng war das zweite Rennen der Junioren. David Beckmann gewann zwar den Start, musste aber schon nach wenigen Metern seinen Verfolgern das Feld räumen. Juan Correa und Maximilian Fewtrell führten die Meute zwischenzeitlich an. Während Fewtrell jedoch an Performance einbüßte und zurückfiel, blies David Beckmann zur Attacke. Mit wachsender Renndistanz stellte er den Anschluss zu einem Führungsduo bestehend aus Juan Correa und Mick Junior her. Zum Showdown kam es in der letzte Runde: Junior und Beckmann überholten Correa und bogen nebeneinander auf die Start-Ziel-Gerade ein. Am Ende hatte Junior einen hauchdünnen Vorsprung vor David Beckmann und Juan Correa. Als Vierter reihte sich Maximilian Fewtrell vor Marcus Amstrong (Kosmic Racing Dept.) und Sophia Floersch (Morsicani Racing s.r.l.) ein. Sensationell waren auch der Bochumer Lirim Zendeli und Enaam Ahmed (Ricky Flynn Motorsport) unterwegs. Nach einem frühen Ausfall im ersten Durchgang kämpfte sich das Duo vom Ende des Feldes bis auf einen beeindruckenden siebten und achten Platz nach vorne. Abgeschlossen wurden die ersten zehn Ränge durch Rinus van Kalmthout (Keijzer Racing) und Jarno Opmeer (Maddox Racing Team).

Meisterschaftsstand DJKM nach acht von zehn Läufen:
1. Mick Junior (123 Punkte)
2. David Beckmann (117 Punkte)
3. Maximilian Fewtrell (100 Punkte)
4. Enaam Ahmed (88 Punkte)
5. Juan Correa (87 Punkte)

DKM: Jehan Daruvala holt volle Punkte

Mit einem Paukenschlag startet das Rennwochenende der Deutschen Kart Meisterschaft. Tom Lautenschlager (TB Motorsport Racing Team) sorgte für ein Staunen bei seinen Kontrahenten, der Zanardi-Pilot war Schnellster im Zeittraining der Königsklasse und holte sich seine erste Pole-Position in der DKM. Dass sein Resultat keine Eintagsfliege war, bewies er mit einem Sieg und einem zweiten Rang in seinen Vorläufen. „Ich konnte es gar nicht glauben bei solch einem starken Feld an der Spitze zu liegen. Im ersten Rennen war ich schon sehr aufgeregt, aber am Ende hat alles funktioniert“, erklärte der KF-Rookie glücklich. Am Abend musste er sich nur Gesamtleader Martijn van Leeuwen (Keijzer Racing) geschlagen geben. Der Junioren-Champion aus 2013 gewann beide Rennen und wurde als großer Favorit für die Finals gehandelt. „Bis jetzt schaut es sehr gut aus, ich hoffe wir führen diesen Trend morgen fort.“

Am Sonntag knüpfte Martijn van Leeuwen nahtlos an seine Leistung an und schien im ersten Finale auf einem sicheren Weg zu seinem vierten Laufsieg. Doch dabei hatte er seine Rechnung ohne Jehan Daruvala (Ricky Flynn Motorsport) gemacht. Der Brite schloss die Lücke zu dem Führenden und entfachte einen packenden Fight um den Sieg. Die Beiden wechselten mehrfach die Positionen und sorgten für großen Jubel auf den Tribünen. Als Führender bog Jehan Daruvala in die letzte Runde ein und verteidigte diese auch bis ins Ziel. „Das war eins meiner besten Rennen. Der Kampf mit Martijn war sehr fair und hat Riesenspaß gemacht“, fasste der Laufsieger zusammen und wurde durch van Leeuwen ergänzt. „Ich weiß gar nicht wie oft wir die Führung getauscht haben, auf jeden Fall war es ein verdammt langes Rennen.“ Hinter dem Führungsduo kam ein starkfahrender André Matisic (KKC Racing/PDB Germany) als Dritter ins Ziel. Vierter wurde der Brasilianer Sergio Sette Camar (Keijzer Racing) vor Sasakorn Chaimongkol (PM Racing), der in der letzten Runde noch an Manuel Valier (Forza Racing) vorbei auf Rang fünf vor fuhr. Doch eine anschließende Zeitstrafe für den Thailänder warf ihn auf Rang zwölf zurück. Hinter dem Fünften Manuel Valier folgten noch Nicolai Kjaergaard (TK Racing), Egor Stupenkov (Forza Racing), Marco Paul (Keijzer Racing), Maximilian Kurzbauer (KSM Racing Team) und Maxim Martynyuk (Energy Germany-MD Motorsport). Ein hartes Rennen erlebte Tom Lautenschlager: Durch einen Startunfall verlor er alle Chance auf eine vordere Platzierung und fiel weit zurück.

Wer dachte, dass es nach dem Fight im ersten Finale keine Steigerung mehr gibt, wurde im zweiten Durchgang eines Besseren belehrt. Die ersten 15 Runden waren an Spannung kaum zu überbieten. Acht Pilotinnen und Piloten lieferten sich einen unglaublichen Fight um den Laufsieg. Erst zu Beginn des letzten Renndrittels entspannte sich die Lage an der Spitze. Sasakorn Chaimongkol baute als Führender seine Position aus und bescherte sich und seinem Team den ersten DKM-Sieg. „Die Strecke hier in Kerpen ist nicht einfach. Zu Beginn waren wir nicht schnell genug, doch zusammen mit meinem Team haben wir den Abstand verkürzt und nun gewonnen“, strahlte er im Ziel. Wichtige Meisterschaftspunkte kassierte Jehan Daruvala als Zweiter vor Manuel Valier, Sergio Sette Camara und dem amtierenden Deutschen Meister André Matisic. Nicolai Kjaergaard, Tobias Müller (Kartshop Ampfing), Egor Stupenkov, Julia Leopold (KKC Racing/PDB Germany) und Kevin Rossel (KSB Racing Team) reihten sich auf den Rängen sechs bis zehn ein.

Einen herben Rückschlag musste Martijn van Leeuwen verkraften. Nach nur zwei Runden rollte er mit einer defekte Kette ins Aus und macht den Meisterschaftskampf nun spannend. Jehan Daruvala reist mit einem Vorsprung von zwölf Punkten zum Finale nach Genk.

Meisterschaftsstand DKM nach acht von zehn Läufen:
1. Jehan Daruvala (147 Punkte)
2. Martijn van Leeuwen (135 Punkte)
3. Egor Stupenkov (108 Punkte)
4. André Matisic (102 Punkte)
5. Manuel Valier (85 Punkte)

Nach dem spannenden Rennsonntag freut sich Serienkoordinator Stefan Wagner auf das Finale in Genk: „Die DKM ist in diesem Jahr sehr ausgeglichen. Vor dem Finale ist noch keine Entscheidung gefallen und es gibt in jeder Klasse gleich mehrere Siegesfavoriten. Das freut mich sehr und verspricht tolle Rennen in Genk. Ein großer Dank geht an den Kart-Club Kerpen-Manheim e.V., der wieder für eine hervorragende Organisation gesorgt hat.“

In drei Wochen (04.-05.10.2014) fallen die Entscheidungen in der Deutschen Kart Meisterschaft. Die höchsten Deutschen Kartsport-Prädikate sind zum Finale im belgischen Genk



18. August 2014

Nach zwei Jahren Pause meldete sich die Deutsche Kart Meisterschaft zurück in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben. 128 Fahrerinnen und Fahrer gingen bei den Wertungsläufen fünf und sechs an den Start und unterstrichen die Leistungsdichte in den höchsten deutschen Kartsport-Prädikaten. In sechs Rennen, gab es gleich sechs unterschiedliche Sieger.

Die Rückkehr der DKM nach Oschersleben war ein voller Erfolg. Beim Halbzeitrennen der drei DMSB-Prädikate DKM, DJKM und DSKM präsentierten sich die Teilnehmerfelder international stark besetzt. 128 Fahrerinnen und Fahrer aus mehr als 20 Nationen und von vier Kontinenten rollten an den Start der 1.018 Meter langen Strecke in der Magdeburger Börde.

Spannend verliefen die sechs Finalrennen am Sonntag. Die Felder hingen sehr eng zusammen und teilweise trennten 40 Fahrer weniger als eine Sekunde. Entsprechend abwechslungsreich verliefen auch die Finalrennen. Am Sonntagabend wurden Sergio Sette Camara, Martijn van Leeuwen (beide DKM), Maximilian Fewtrell, Juan Correa (beide DJKM) sowie John Norris und Fabian Federer (beide DSKM) als Sieger geehrt.

DSKM: John Norris und Fabian Federer siegen

Bei den Schaltkarts zeigte der Ire John Norris (Mach1 Motorsport) im Verlauf des Samstags eine starke Leistung. Neben der Pole-Position im Zeittraining, siegte er auch in beiden Vorläufen und hatte die beste Ausgangslage für das erste Finalrennen. Entsprechend zufrieden zeigte sich sein Teamchef Martin Hetschel im Interview: „Heute lief es für uns wirklich perfekt. Als kleiner Hersteller arbeiten wir akribisch an der Weiterentwicklung unserer Modelle und feiern damit große Erfolge.“ Hinter Norris folgte auf Position zwei der Italiener Fabian Federer (Südtirol Kart) vor dem besten Deutschen Maik Siebecke (SRP Racing Team). Für den Hannoveraner ist der Lauf in Oschersleben sein Heimrennen. „Mit zwei zweiten Plätzen stehe ich morgen auf der dritten Startposition. Beim Start werde ich versuchen mich hinter John zu setzen und am Ende zu gewinnen“, wagte der CRG-Pilot eine kleine Prognose.

Eine turbulente Anfangsphase sahen die zahlreichen Zuschauer im ersten Rennen. Der Niederländer Marijn Kremers (AVG Racing) rutschte während eines Unfalls ins Aus und verursachte dadurch eine Slow-Phase. Nach vier Runden nahm das Feld aber wieder Fahrt auf und John Norris war nicht zu stoppen. Dominant löste er sich von seinen Verfolgern und siegte zum ersten Mal in der DSKM. „Bis jetzt gibt es keinen Grund zum Klagen. Ich hoffe so geht es im zweiten Lauf weiter, jedoch habe ich dann etwas ältere Reifen als meine Gegner“, fasste Norris im Ziel zusammen. Auch hinter dem Iren waren die Positionen schnell bezogen: Fabian Federer folgte als Zweiter vor dem Finnen Simo Puhakka (AVG Racing) und Stan Pex (CRG Holland). Lange auf dem fünften Rang fuhr der frischgebackene Kart-Europameister Rick Dreezen (CRG Holland). Doch bis zum Rennende hielt er dem Druck seiner Verfolger nicht stand und musste noch Verdi Geurts (Solgat Motorsport) ziehen lassen. Bester Deutscher wurde Toni Tschentscher (Team NKS for Racing) auf der siebten Position. Eine gelungene Aufholjagd zeigte auch Jorrit Pex (CRG Holland) – nach technischen Problemen in den Heats ging der amtierende Champion nur als 15. ins Rennen und kämpfte sich bis auf Platz acht nach vorne. Komplettiert wurden die Top-Ten durch Alexander Schmitz (KSW Racing Team) und Guust Specken (P.D.B. Racing Team).

Wie schon angekündigt wurde John Norris im zweiten Rennen durch seine gebrauchten Reifen gestoppt und fiel zeitweise bis auf Position sieben zurück. An der Spitze machte sich hingegen der Südtiroler Fabian Federer breit. Er gewann den Start und wehrte die Angriffe seines finnischen Gegners Simo Puhakka (AVG Racing) ab. „Wir waren das gesamte Wochenende schnell unterwegs und haben mit dem Einsatz der neuen Reifen im zweiten Rennen die richtige Wahl getroffen.“ Zur Sache ging es bei der Vergabe um den letzten Podestplatz, teilweise lieferten sich bis zu fünf Fahrer einen heißen Kampf. Für eine kleine Sensation sorgte dabei der Deutsche Maik Siebecke. Vom 16. Rang fuhr der Pilot aus Hannover mit unglaublichen Manövern auf das Siegerpodium nach vorne. Als Vierter und Fünfter sammelten Rick Dreezen und Jorrit Pex weitere Meisterschaftspunkte. Sieger des ersten Finals John Norris reihte sich als Sechster vor DSKM-Rookie Stan Pex ein. Verdi Geurts folgte diesmal auf dem achten Rang vor Michele Di Martino (Energy Germany) und Finn Kooijmann (CRG Holland). Trotz des durchwachsenen Wochenendes baute Rick Dreezen seine Führung im Gesamtklassement aus und hat 36 Punkte Vorsprung vor einem punktgleichen Trio bestehend aus John Norris, Jorrit Pex und Simo Puhakka. Bester Deutscher ist Alexander Schmitz auf Platz fünf.

Meisterschaftsstand DSKM nach 6 von 10 Läufen:
1. Rick Dreezen (98 Punkte)
2. John Norris (62 Punkte)
3. Jorrit Pex (62 Punkte)
4. Simo Puhakka (62 Punkte)
5. Alexander Schmitz (61 Punkte)

DJKM: Premierensiege für Maximilian Fewtrell und Juan Correa

Der Hagener David Beckmann startete mit der zweiten Pole-Position in Folge in das Rennwochenende und war auch in den Vorläufen nicht zu stoppen. „Heute kam keiner an mir vorbei, ich hoffe das sieht morgen ähnlich aus. Ausruhen dürfen wir uns aber nicht, in den Finals kann viel passieren“, zeigte sich der Vizemeister des vergangenen Jahres gut gelaunt.  Direkt hinter dem Westfalen folgten der Brite Maximilian Fewtrell (Ricky Flynn Motorsport) und Mick Junior (KSM Racing Team).

Nach seiner souveränen Vorstellung am Samstag, behauptete sich David Beckmann auch während des Starts zum ersten Rennen. Doch diesmal hatte er nicht solch ein einfaches Spiel – schon in der dritten Runde musste er seinen Verfolger Maximilian Fewtrell passieren lassen. Der Brite hielt bis zum Rennende Beckmann auf Distanz und feierte seinen ersten Sieg in der Deutsche Junioren Kart Meisterschaft. Im Kampf um Rang drei duellierten sich zu Beginn Mick Junior, Enaam Ahmed (Ricky Flynn Motorsport) und Michael Kuiper (Keijzer Racing Team), doch zur Rennhalbzeit entspannte sich dieser und Enaam Ahmed sah vor Junior und Kuiper den Zielstrich als Dritter. „Das waren wichtige Punkte für die Meisterschaft, wie schon in Ampfing und Wackersdorf bin ich hier zum ersten Mal gefahren. Durch die wenigen Kurven und langen Geraden hängt das Feld sehr eng zusammen und es ist schwer zu überholen“, erklärte Ahmed im Ziel. Eine tolle Leistung zeigte auch die siebte Carrie Schreiner (Energy Germany): Bis kurz vor Rennende lag sie auf einem sechsten Rang, musste im Endspurt aber noch den US-Amerikaner Juan Correa (Energy Corse) passieren lassen. Hinter der schnellen Saarländerin folgten Julia Pankiewicz (Forza Racing), Rinus van Kalmthout (Keijzer Racing) und Max Hesse (Solgat Motorsport).

Auftaktsieger Maximilian Fewtrell gewann auch den Start in das zweite Finale und verteidigte seine Position. Doch entschieden war zu diesem Zeitpunkt noch nichts – sechs Fahrer lieferten sich packende Fights und wechselten mehrmals die Positionen. Die beste Performance zeigte letztlich der US-Amerikaner Juan Correa. Von Startplatz sechs aus ging es für ihn an die Spitze des Feldes. Über mehr als zehn Runden gab er das Tempo an der Spitze vor und überquerte den Zielstrich als Sieger. „Das ist mein erster Sieg in der DJKM. Das Kart lief perfekt und ich danke dem Team für die hervorragende Unterstützung“, strahlte der Pilot aus dem Lotus F1-Förderprogramm. Als Zweiter säumte eigentlich Enaam Ahmed den Zielstrich, doch eine Zehnsekundenstrafe warf ihn auf Position 13 zurück. Als neuer Zweiter wurde David Beckmann vor Mick Junior, Maximilian Fewtrell und Jonas Nielsen (Ricky Flynn Motorsport) geehrt. DJKM-Rookie Max Hesse folgte als Sechster vor Michael Kuiper, Jarno Opmeer (Maddox Racing Team), Sun Yue Yang (Ricky Flynn Motorsport) und Lirim Zendeli (KSM Racing Team). Der Bochumer war als Favorit in das Wochenende gestartet, schied aber im ersten Rennen nach einem Unfall aus. Vom Ende des Feldes fuhr er dann im zweiten Durchgang bis in die Top-Ten nach vorne. Spannend wird es nun auch in der Meisterschaft, nach sechs Rennen trennen die ersten fünf Fahrer nur neun Punkte.

Meisterschaftsstand DJKM nach 6 von 10 Rennen:
1. Enaam Ahmed (79 Punkte)
2. Mick Junior (78 Punkte)
3. Michael Kuiper (74 Punkte)
4. Maximilian Fewtrell (71 Punkte)
5. David Beckmann (70 Punkte)

DKM: Doppelsieg für Keijzer Racing

Kevin Rossel (KSB Racing Team) holte sich die Bestzeit im Qualifying der Deutschen Kart Meisterschaft. Doch ein Wertungsausschluss im Heat warf den Kosmic-Kart-Fahrer auf Position 18 zurück. Dort befand er sich in prominenter Gesellschaft: Auch beim Gesamtleader Martijn van Leeuwen lief nicht alles rund. Im ersten Durchgang wurde er ebenfalls aus der Wertung genommen, holte sich wie Rossel aber auch einen Laufsieg und war 19. in der Startaufstellung des ersten Rennes. Mit einem Sieg und einem zweiten Rang übernahm hingegen Egor Stupenkov (Forza Racing) die Führung und hielt im ersten Finale die Pole-Position.

Spannend war das erste Rennen: Nach anfänglichen Startschwierigkeiten führte das Kosmic-Kart-Duo Nicklas Nielsen (Kosmic Racing DPT.) und Nikita Sitnikov (Komsic Racing DPT.) das Klassement an. Von hinten stürmte jedoch der Brasilianer Sergio Sette Camara (Keijzer Racing) nach vorne. Nach dem Zeittraining auf Position 40, kämpfte er in den Heats und holte sich mit einer überragenden Fahrt den Laufsieg. „Seit 2012 starte ich in Europa, das Rennen hier ist aber meine Premiere in der DKM. Die Konkurrenz ist sehr stark, umso mehr freut mich der Sieg“, strahlte der Brasilianer im Ziel. Als Zweiter etablierte sich der Russe Nikita Sitnikov vor dem besten Stammfahrer Jehan Daruvala (Ricky Flynn Motorsport) und seinem Teamkollegen Nicklas Nielsen. Eine hervorragende Aufholjagd zeigten auch Martijn van Leeuwen und Kevin Rossel – das Duo wurde als Fünfter und Sechster abgewinkt. Egor Stupenkov rutschte hingegen gefolgt von Sasakorn Chaimongkol (PM-Racing), dem besten Deutschen André Matisic (KKC-Racing/PDB Germany) und Jessica Bäckmann (Kosmic Racing DPT.) auf Rang sieben ab.

Mit einem souveränen Sieg beendete Martijn van Leeuwen (Keijzer Racing) das Halbzeitrennen der DKM in Oschersleben. Der Niederländer erkämpfte sich nach drei Runden die Führung und war nicht mehr zu stoppen. „Das war ein arbeitsintensives Wochenende. Nach dem Ausfall im ersten Heat, bin ich nun froh doch gewonnen zu haben. Die Konkurrenz war auch diesmal sehr stark, aber es hat am Ende zum Sieg gereicht. In der Meisterschaft habe ich damit meine Führung ausgebaut“, fasste van Leeuwen zusammen. Auf den weiteren Rängen wurde es zu Rennende noch einmal interessant. Nikita Sitnikov, Kevin Rossel und Nicklas Nielsen rückten etwas zusammen. Am Klassement änderte sich aber nichts mehr, der Russe Sitnikov setzte sich im Komsic-Kart-Trio durch. Abgeschlossen wurden die Top-Fünf durch Jehan Daruvala. Der Thailänder Sasakorn Chaimongkol sah als Sechster die Zielflagge vor Jessica Bäckmann, Egor Stupenkov, André Matisic und Andreas Jochimsen (RS Motorsport). In der Meisterschaft ist weiterhin alles offen, Martijn van Leeuwen geht als Führender in die zweite Saisonhälfte. Seine engsten Verfolger sind Jehan Daruvala und Egor Stupenkov.

Meisterschaftsstand DKM nach 6 von 10 Läufen:
1. Martin van Leeuwen (115 Punkte)
2. Jehan Daruvala (97 Punkte)
3. Egor Stupenkov (88 Punkte)
4. André Matisic (70 Punkte)
5. Manuel Valier (52 Punkte)

Nach den abwechslungsreichen Rennen freute sich Serienkoordinator Stefan Wagner über das gelungene Oschersleben-Comeback der Deutschen Kart Meisterschaft: „Wir dürfen sehr zufrieden mit diesem Wochenende sein. Oschersleben hat sich gut präsentiert und die Fahrer und Teams waren begeistert. Solch spannende Rennen sieht man nicht häufig. Ein großes Lob gilt auch dem ACV, der mit seiner reibungslosen Organisation zu dem Erfolg des Wochenendes beigetragen hat. Wir dürfen uns nun auf einen spannenden Endspurt freuen, die einzelnen Felder hängen noch sehr eng zusammen.“

Schon in vier Wochen (12.-14. September) stehen die Fahrerinnen und Fahrer der DKM beim nächsten Rennen am Start. Dann sind die Prädikatsserien auf dem traditionsreichen Erftlandring in Kerpen zu Gast.

 



30. Juni 2014

Neue Sieger in der Deutschen Kart Meisterschaft

Ein Rekordteilnehmerfeld begrüßte die Deutsche Kart Meisterschaft zum zweiten Saisonrennen im Prokart Raceland Wackersdorf sponsored by Castrol Volkswagen Cup Poland. 171 Teilnehmer aus mehr als 25 Nationen starteten in den drei Prädikatsserien des Deutschen Motor Sport Bunds (DMSB). Abwechslungsreiche Rennen und neue Sieger sorgen für Spannung in der Meisterschaft.

Nach einem gelungenen Saisonauftakt in Ampfing reiste der DKM-Tross weiter in die Oberpfalz. Der 1.222 Meter lange Kurs des Prokart Raceland Wackersdorf war Schauplatz der Wertungsläufe drei und vier. Mit über 170 Teilnehmern verbuchte das höchste deutsche Kartsportprädikat einen Teilnehmerrekord. In insgesamt 19 Heats fielen am Samstag die Entscheidungen um die Finalteilnahmen.

Für zusätzliche Spannung sorgte das Wetter. Strahlender Sonnenschein bot bis zum Samstagnachmittag beste Bedingungen. Doch ab dann bestimmte Regen das Geschehen. Am Sonntag wurde die Strecke teilweise überflutet und die Fahrer mussten großes Geschick beweisen. Das beste Händchen hatten am Ende die Sieger Benjamin Lessennes (DJKM), Martijn van Leeuwen (DKM), Davide Foré und Alexander Schmitz (beide DSKM).

Serienkoordinator Stefan Wagner war nach dem Fallen der Zielflagge am Sonntagabend durchaus zufrieden und freut sich auf die weiteren Rennen nach der Sommerpause: „Dieses Wochenende hatten wir eine Mammutaufgabe zu bewältigen. 19 Heats waren für den Samstag schon sehr viel, aber alle haben ihr Bestes gegeben und für einen reibungslosen Ablauf gesorgt. Vielen Dank an den ADAC OC Würzburg e.V. für die Organisation, unseren Veranstaltungssponsor Castrol Volkswagen Cup Poland, sowie herzlichen Glückwunsch allen Siegern. In der zweiten Jahreshälfte dürfen wir uns auf viel Spannung freuen.“

DSKM: Siege für Foré und Schmitz

72 Fahrerinnen und Fahrer sorgten in der Deutschen Schaltkart Meisterschaft für ein hochkarätiges Teilnehmerfeld. Neben den starken Stammpiloten, nutzten zahlreiche Fahrer das Rennen zur Vorbereitung auf die CIK-FIA Kart Europameisterschaft, welche in zwei Wochen ebenfalls in Wackersdorf stattfindet (10-13.07.2014). Darunter waren Größen wie die mehrmaligen Kartweltmeister Davide Foré (DTK Racing Team Poland) und Jonathan Thonon (Praga Kart Racing Team), sowie der 2012er KZ2-Europameister Simas Juodvirsis (Energy Corse).

Nach dem Zeittraining und den Heats führten aber zwei Stammpiloten das Klassement an. Dreifach-Champion Jorrit Pex (CRG Holland) fuhr im Zeittraining vor seinem Landsmann Marijn Kremers (AVG Racing) und Rick Dreezen (CRG Holland) die Bestzeit. Doch die Heats hatten einiges zu bieten: Sowohl Dreezen als auch Pex mussten in aussichtsreicher Position, wegen eines technischen Defekts, einen Ausfall verzeichnen. Nutznießer war Simo Puhakka (AVG Racing Team) – mit zwei Siegen und zwei vierten Rängen übernahm er die Führung und stand im ersten Finale gemeinsam mit Davide Foré in der ersten Startreihe.

Bei starkem Regen am Sonntagmorgen übernahm Routinier Foré die Führung in der Deutschen Schaltkart Meisterschaft und gab diese im Verlauf der 21 Rennrunden nicht aus der Hand. „Auch wenn es von außen etwas verhalten aussah, war das Rennen nicht einfach für mich. Die Bedingungen waren zeitweise sehr schwierig, umso glücklicher bin ich über den Sieg“, erklärte der Italiener im Interview. Deutlich spannender war die Entscheidung um den zweiten Rang: Jan Midrla (Joka Kart Team) erwischte einen perfekten Start und verbesserte sich in der ersten Runde von Position 17 auf zwei. In der zweiten Rennhälfte hing ihm jedoch Jonathan Thonon dicht im Nacken. Der mehrfache Weltmeister aus Belgien fand aber keinen Weg vorbei und wurde Dritter. Bester Fahrer aus Deutschland war Alexander Schmitz (KSW Racing Team). Zwei Runden vor Rennende zog er an Finn Kooijman (CRG Holland) vorbei und sicherte sich damit auch volle Punkte. „Schon gestern in den Heats lief es für uns sehr gut. Leider hatten wir aber auch einen Ausfall, weshalb ich heute aus dem Mittelfeld gestartet bin“, Schmitz nach dem Rennen. Ebenfalls noch an Kooijman vorbei ging der Lette Simas Juodvirsis und landete auf Rang fünf. Siebter wurde John Norris (Mach1 Motorsport) gefolgt von Guust Specken (IRB Racing), Marijn Kremers und dem Meisterschaftsführenden Rick Dreezen.

Nach einem vierten Rang im ersten Finale, gab es im zweiten Durchgang für Alexander Schmitz kein Halten mehr. Vom Start weg übernahm der Niederrheiner die Führung und baute diese bis zum Fallen der Zielflagge aus. „Das ist ein unglaubliches Ergebnis. Wir haben endlich den richtigen Weg gefunden und konnten auf nasser und trockener Strecke überzeugen. Ein großer Dank an das gesamte Team“, freute sich Schmitz auf dem Siegerpodium. Einen tollen Endspurt legte auch Simas Juodvirsis hin. In den letzten neun Rennrunden wurde der Energy-Pilot immer schneller und verbesserte sich auf Rang zwei. Der Niederländer Guust Specken komplettierte die Top-Drei: Der Pilot aus den Niederlanden profitierte dabei durch einen Dreher von Midrla, der als Vierter vor Marijn Kremers und Rick Dreezen folgte. Der Finne Simo Puhakka reihte sich auf Platz sieben vor Finn Kooijmann, Michele Di Martino (Energy Germany) und Pawel Myszkier (Myszkier Auto Sport Racing Team) ein. Großes Pech hatte an diesem Wochenende der amtierende Champion Jorrit Pex – Technische Probleme und Unfälle sorgten für eine Nullrunde bei dem Niederländer.

Meisterschaftsstand DSKM nach 4 von 10 Läufen:

1. Rick Dreezen (75 Punkte)
2. Alexander Schmitz (50 Punkte)
3. Guust Specken (46 Punkte)
4. Marijn Kremers (46 Punkte)
5. Jorrit Pex (42 Punkte)

DJKM: Benjamin Lessennes holt Doppelsieg

Mit 55 Nachwuchspiloten verzeichnete die DJKM einen Teilnehmerrekord und wurde in vier Heatgruppen aufgeteilt. Nach dem Zeittraining bestimmte Leonardo Lorandi (Baby Race s.r.l.) das Geschehen und fuhr vor Benjamin Lessennes (VDK Racing Team) die Bestzeit. Schnellster eingeschriebener Fahrer war der Deutsche David Beckmann (Robin Beckmann) und kassierte damit zwei Extrapunkte in der Meisterschaft. Die Heats waren gespickt durch actionreiche Positionskämpfe. Die Junioren schenkten sich nichts und machten den Ausgang spannend. Am besten überstand Mick Junior (KSM Motorsport) den Rennsamstag. Mit zwei Siegen und einem dritten Platz stand er im ersten Finale auf der Pole-Position.

Doch auf regennasser Strecke gab es am Sonntag kein Halten für Benjamin Lessennes aus Belgien. In beiden Finals dominierte er das Geschehen und holte sich verdient den Doppelsieg. „Besser hätte es heute nicht laufen können. Wir haben ein super Setup gefunden und ich konnte voll attackieren“, strahlte der Kosmic-Pilot am Abend. Ein ruhiges Rennen erlebten auch Mick Junior und Thomas Preining (KSB Racing Team). Beide kamen als sicherer Zweiter und Dritter ins Ziel. Spannend war hingegen die Endphase auf den Verfolgerrängen. Aus der 20. Startposition schaffte der Niederländer Jarno Opmeer (Maddox Racing Team) den Sprung auf Rang vier und zog erst in den letzten drei Runden an Lirim Zendeli (KSM Racing Team) und Sophia Floersch (Morsicani Racing s.r.l.) vorbei. Doch spätere Zehnsekundenstrafen für Preining und Opmeer wirbelten das Klassement durcheinander. Neuer Dritter war Zendeli vor Floersch und Beckmann. Thomas Preining wurde als Sechster gewertet. Michael Kuiper (Keijzer Racing) überquerte den Zielstrich auf Platz sieben gefolgt von Bent Viscaal (CRG Holland), Jarno Opmeer und Casper Roes-Andersen (TK Racing).

Im zweiten Lauf war der Kampf um Rang zwei hinter Benjamin Lessennes deutlich enger. Mick Junior und Jarno Opmeer lieferten sich in der ersten Hälfte einen packenden Fight. Am Ende kam es jedoch zu einer Kollision und beide verloren wichtige Positionen. Junior beendete das Rennen als Vierter, Opmeer sogar nur als 13. Nach dem Vorfall war Leonardo Lorandi (Baby Race s.r.l.) neuer Zweiter und brachte diesen Platz sicher ins Ziel. Bester Deutscher und DJKM-Stammfahrer wurde Lirim Zendeli vor Mick Junior und Juan Correa (Enery Corse). Der US-Amerikaner verwies noch in der letzten Kurve den Deutschen David Beckmann auf Rang sechs. Marvin Pionke (RS Competition) feierte sein bestes DJKM-Ergebnis auf Rang sieben vor Michael Kuiper, Mike Beckhusen (KSM Racing Team) und dem Briten Enaam Ahmed (Ricky Flynn Motorsport).

Meisterschaftsstand DJKM nach 4 von 10 Läufen:

1. Enaam Ahmed (59 Punkte)
2. Michael Kuiper (54 Punkte)
3. Lirim Zendeli (50 Punkte)
4. Mick Junior (49 Punkte)
5. Max Hesse (37 Punkte)

DKM: Zwei Siege und Meisterschaftsführung für Martijn van Leeuwen

Der Niederländer Martijn van Leeuwen (Keijzer Racing) war in den Heats der DKM der erfolgreichste Pilot des Tages. Im Zeittraining musste er noch dem Briten Callum Illot (Team Zanardi) und Hannes Janker (TB Motorsport Racing Team) den Vortritt lassen. Doch in den Heats fuhr der Niederländer souverän an die Spitze und profitierte dabei auch von heftigem Gerangel zwischen seinen Kontrahenten. Ebenfalls einen Vorlaufsieg verbuchte Callum Illot: Der aktuell Führende in der Kart Europameisterschaft trat in Wackersdorf als Gaststarter an und präsentierte sich stark.

Auch auf nasser Strecke bestimmte Martijn van Leeuwen das Renngeschehen. Im ersten Finale fuhr er schnell einen komfortablen Vorsprung heraus. Doch in der zweiten Rennhälfte rückten die ersten vier eng zusammen. André Matisic (KKC Racing), Callum Illot und Lucas Speck (ADAC Kart Junior Team) hingen dem führenden Niederländer an der Stoßstange und witterten ihre Chance auf einen Laufsieg. Van Leeuwen ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen und verteidigte seine Spitzenposition bis zum Fallen der Zielflagge. „Zum Ende wurde es noch einmal eng. Ich habe versucht nicht zu viel zu riskieren und bin froh gewonnen zu haben“, so der amtierende Junior-Champion im Ziel. André Matisic folgte als hervorragender Zweiter vor seinem Landsmann Lucas Speck und Callum Illot. Eine unglaubliche Aufholjagd zeigte DKM-Rückkehrer Dennis Marschall (TB Motorsport Racing Team). In dieser Saison eigentlich im ADAC Formel Masters am Start, meldete er sich in Wackersdorf im Kartsport zurück und kämpfte sich im ersten Finale von Startposition 29 bis auf einen hervorragenden fünften Rang nach vorne. Der Russe Egor Stupenkov (Forza Racing) führte als Sechster das Verfolgerfeld an. Hannes Janker (TB Motorsport Racing Team) folgte auf Rang sieben vor Anton Dulin (Kartprom Team), Nicolai Kjaergaard (TK Racing) und dem Deutschen Manuel Valier (Mach1 Motorsport).

Zu Beginn schien das zweite Rennen eine Wiederholung des Ersten zu werden. Martijn van Leeuwen gewann den Start und hatte schon nach der ersten Runde einen kleinen Vorsprung. Diesmal ließen seine Verfolger aber nicht locker. André Matisic, Egor Stupenkov, Luca Speck, Alessio Lorandi und Callum Illot hielten den Anschluss. Der Russe Egor Stupenkov fand zwischenzeitlich eine Lücke und ging kurzzeitig an van Leeuwen vorbei. So leicht ließ sich der Pilot des Keijzer Racing Team seine Führung aber nicht nehmen und schaffte den Konter. Die endgültige Entscheidung fiel zwei Runden vor Rennende. In einem fairen Manöver übernahm Egor Stupenkov wiederholt die erste Position und wusste diese bis zum Überqueren des Zielstrichs zu verteidigen. Doch eine spätere Zehnsekundenstrafe trübte die Laune des Russen und platzierte ihn nur auf Position sechs. Martijn van Leeuwen hatte indessen Grund zum Jubeln, als Doppelsieger übernahm er die Meisterschaftsführung: „Nach dem vielen Pech den vergangenen Wochen bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Durch die beiden Siege führe ich nun auch das Championat an.“ Hinter van Leeuwen folgten mit André Matisic und Lucas Speck zwei Deutsche auf dem Podium. Dabei hatte Speck Glück im Unglück, nach einem kurzen Aussetzer seines Motors verlor er viel Boden, holte den Rückstand aber wieder auf und fuhr sein bisher bestes Saisonergebnis ein. Auf den weiteren Rängen folgten Alessio Lorandi, Dennis Marschall, Egor Stupenkov, Callum Illot, Jehan Daruvala (Ricky Flynn Motorsport), Manuel Valier und Anton Dulin.

Meisterschaftsstand DKM nach 4 von 10 Läufen:

1. Martijn van Leeuwen (70 Punkte)
2. Egor Stupenkov (57 Punkte)
3. Jehan Daruvala (52 Punkte)
4. André Matisic (46 Punkte)
5. Manuel Valier (43 Punkte)

Die Deutsche Kart Meisterschaft geht nun in die Sommerpause und meldet sich vom 15.-17. August zurück im Renngeschehen. Nach mehreren Jahren Pause ist die erste Liga des deutschen Kartsports dann wieder in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben zu Gast.



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06. Januar 2015

Am 10./11. Januar findet im niederländischen Lelystad die 2015er Ausgabe der Kartmesse statt.

Weitere Informationen:

http://www.kartcentrumlelystad.nl/


 


22. Dezember 2014

Die kartsport.de Redaktion wünscht ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!


 


10. März 2014

Alle relevanten Informationen zum Winterpokal in Kerpen finden Sie unter: http://www.kart-club-kerpen.de/news.html


 


29. Oktober 2013

Die kartsport.de Redaktion begrüßt unser jüngstes Redaktionsmitglied Selina-Marie Schachtner (geb. 28.10.2013 8:23 Uhr 3569Gramm 51cm) ganz herzlich und bedankt sich auch auf diesem Wege für die vielen herzlichen Glückwünsche.


 


17. September 2013

KKC Racing bietet das vom DMSB zugelassene neue Akku-Pack von Speed Kart Products ab sofort an.

Das nur 320g leichte Akku-Pack wurde unter realen Bedingungen intensiv erprobt und bietet trotz des leichten Gewichts sehr hohe Startströme. Mit einer integrierten Ladebuchse kann der Akku auch am Kart geladen werden.

Der vorgeschriebene UN-Test wurde erfolgreich absolviert, die DMSB Zulassung ist abgeschlossen und das Akku-Pack ist in die Liste der zugelassenen Batterien eingetragen.

Vorbestellungen sind unter kkc-racing@online.de möglich, bzw. können die Akku-Packs direkt in Wackersdorf beim ADAC Kart Masters Finale bei KKC Racing abgeholt werden.


 


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